Spezial
Lukasz Grzelak (2. v. r.) mit seinen Teamkollegen vom Landesverband Brandenburg. - © hwk-ff.de/Michael Thieme
23.01.2026

Fokus auf die nächste Generation von Schweißern: Lukasz Grzelak

In dieser Beitragsreihe stellen wir junge Schweißer vor und und erfahren mehr über ihre Wege in den Beruf, ihre Motivationen und Hintergründe. Heute stellen wir Ihnen Lukasz Grzelak vor, der zusammen mit seinen Teamkollegen vom Landesverband Brandenburg am DVS-Bundeswettbewerb „Jugend schweißt“ auf der SCHWEISSEN & SCHNEIDEN in Essen teilgenommen hat.

Wie sind Sie zum Schweißen gekommen, und was hat Sie an diesem Beruf besonders fasziniert? 

Lukasz Grzelak: Zum Schweißen bin ich gekommen, weil ich schon immer gerne praktisch gearbeitet habe. Als ich das Schweißen zum ersten Mal ausprobiert habe, hat mich sofort fasziniert, wie sich Metall durch Hitze verbinden lässt und wie viel Geschick dahintersteckt. Mich beeindruckt, dass man mit eigenen Händen etwas Dauerhaftes schaffen kann..

Was motiviert Sie am meisten an der Arbeit mit Metall und Schweißtechnologie?

Mich motiviert, dass man im Bereich Metallbearbeitung und Schweißtechnologie ständig Neues lernen kann (neue Verfahren und Materialie sowie weiterentwickelte Geräte). Außerdem reizt mich die Möglichkeit, meine Fähigkeiten immer weiter zu verbessern.

Gibt es ein Projekt oder einen Moment, auf den Sie besonders stolz sind?

Ja, ich bin besonders stolz auf meinen Sieg beim Wettbewerb in Brandenburg, und natürlich auf meine Teilnahme in Essen. Beide Erfahrungen haben mir gezeigt, dass sich mein Einsatz und die Leidenschaft fürs Schweißen auszahlt.

Andreas Schmidt (Leiter Schweißtechnische Lehranstalt Potsdam), David Giese (Ausbilder), Lukasz Grzelak (Gewinner im Gas-Schweißen beim Landeswettbewerb), Ralph Bührig (Hauptgeschäftsführer) und Lutz Dlugokinsk (Ausbilder) - © HWK Potsdam/Kuste
Andreas Schmidt (Leiter Schweißtechnische Lehranstalt Potsdam), David Giese (Ausbilder), Lukasz Grzelak (Gewinner im Gas-Schweißen beim Landeswettbewerb), Ralph Bührig (Hauptgeschäftsführer) und Lutz Dlugokinsk (Ausbilder) © HWK Potsdam/Kuste
Wie sehen Sie die Zukunft des Schweißens – welche Chancen oder Veränderungen begeistern Sie am meisten?

Ich sehe die Zukunft des Schweißens sehr positiv, vor allem durch moderne Technologien wie automatisierte Schweißsysteme, bessere Schutztechnik und präzisere Mess- und Prüfverfahren. Mich begeistert, dass man dadurch effizienter, sauberer und noch genauer arbeiten kann. Gleichzeitig bleibt das handwerkliche Können wichtig – und genau diese Kombination aus Technik und praktischem Können macht die Zukunft des Schweißens für mich spannend.

Wer oder was hat Sie auf Ihrem Weg als Schweißer am stärksten beeinflusst?

Am stärksten beeinflusst haben mich vor allem erfahrene Kollegen und Ausbilder, die mir nicht nur die Technik beigebracht, sondern auch gezeigt haben, wie viel Präzision und Leidenschaft im Schweißen steckt. Ihre Unterstützung und ihr Vertrauen haben mich motiviert, immer besser zu werden.

Welchen Rat würden Sie anderen jungen Menschen geben, die über eine Karriere im Schweißen nachdenken?

Ich rate jungen Menschen: Habt keine Angst vor Herausforderungen und lernt von Anfang an sauber und konzentriert zu arbeiten. Wer im Schweißen fleißig übt, offen für neue Technologien bleibt und sich von erfahrenen Kollegen Tipps holt, kann sich eine sehr sichere und vielseitige Karriere aufbauen.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben und Ihre Einblicke mit uns teilen.

Schlagworte

HandwerkInterviewJugend schweißtNachwuchsförderungSchweißenSCHWEISSEN & SCHNEIDENSchweißer

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