Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 hat Klaus Bauer (Trumpf Werkzeugmaschinen SE + Co. KG) zum neuen Sprecher der Industrie ernannt. Er rückt aus dem Amt des stellvertretenden Sprechers der Wirtschaftsseite auf. Ihm folgt in dieser Position Björn Sautter (Festo SE & Co. KG). Auf der Sitzung am 21. November wählten die anwesenden Mitglieder die beiden Industriesprecher einstimmig für drei Jahre. Gemeinsam mit Peter Liggesmeyer (Fraunhofer IESE) als Sprecher der Wissenschaft und Rainer Stark (TU Berlin) als stellvertretender Sprecher der Wissenschaft bilden sie das Sprecherteam des Forschungsbeirats.
Der Entwicklungsingenieur Klaus Bauer bringt seine Erfahrung als Head of Research (Smart Factory Infrastructure) bei Trumpf Werkzeugmaschinen SE + Co. KG. in das Sprechergremium ein. Zuvor leitete er dort den Bereich der Basistechnologien und beschäftigte sich mit Grundlagenthemen wie intelligente Vernetzung, Smart Data oder Künstliche Intelligenz sowie damit verbundenen Innovationen von Geschäftsmodellen. Seit 2018 war Bauer als stellvertretender Industriesprecher Teil des Sprecherteams im Forschungsbeirat. Darüber hinaus ist er in weiteren Organisationen aktiv, darunter der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), die VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik sowie die Plattform Industrie 4.0.
Björn Sautter übernimmt die Funktion des stellvertretenden Industriesprechers von Klaus Bauer. Er ist seit 2022 Mitglied im Forschungsbeirat. Sautter arbeitet als Senior Expert Industrie 4.0 Ecosystems bei Festo SE & Co. KG. In dieser Rolle unterstützt er die unternehmensweite Ausrichtung der Aktivitäten rund um Industrie 4.0 und ist Ansprechpartner für Forschungskooperationen sowie Innovationsnetzwerke in diesem Bereich. Über die Plattform Industrie 4.0 war er an der Vorbereitung der Manufacturing-X-Initiative der Bundesregierung beteiligt und hat zuletzt in verschiedenen Rollen an deren Umsetzung mitgewirkt, insbesondere im Leitprojekt Factory-X zur Schaffung eines kollaborativen digitalen Ökosystems für Fabrikausrüster und -betreiber.
Harald Schöning verlässt den Forschungsbeirat
Harald Schöning (Software AG) ist zum Jahresende 2025 in den Ruhestand gegangen und hat in diesem Zuge auch sein Mandat im Forschungsbeirat niedergelegt. Peter Liggesmeyer, Sprecher der Wissenschaft im Forschungsbeirat Industrie 4.0, bedankt sich im Namen des gesamten Forschungsbeirats für Schönings langjähriges Engagement:
„Harald Schöning hat während seines langjährigen Engagements als Sprecher der Industrie des Forschungsbeirats Industrie 4.0 wichtige Impulse für die Forschung und deren Umsetzung in der Praxis gegeben. Er hat wichtige Beiträge geleistet. Dafür bedankt sich der Forschungsbeirat Industrie 4.0 von Herzen!“
Über den Forschungsbeirat Industrie 4.0
Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 ist ein strategisches, unabhängiges Gremium. Er trägt dazu bei, forschungsbasierte Lösungswege für die Weiterentwicklung und Umsetzung von Industrie 4.0 aufzuzeigen und damit Orientierung zu geben – mit dem Ziel, das deutsche Innovationssystem und die Wertschöpfung zu stärken.
Derzeit arbeiten im Forschungsbeirat 33 Vertreter aus Wissenschaft und Industrie zusammen. Mit ihrem interdisziplinären Fachwissen identifizieren sie neue Forschungsimpulse und -bedarfe, zeigen mittel- bis langfristige Perspektiven auf und leiten Handlungsoptionen für eine erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 ab.
Inhaltlich richtet sich die Forschung verstärkt auf Themen wie Nachhaltigkeit, Resilienz, Interoperabilität, technologische und strategische Souveränität und die zentrale Rolle des Menschen. Koordiniert wird die Arbeit des Forschungsbeirats von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, betreut vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) und gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
(Quelle: acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften)
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