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02.03.2026

28 Millionen Euro für die Stärkung der Kreislauf- und Umweltwirtschaft in NRW

Rund 28 Millionen Euro stellen Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union für drei neue Fördermaßnahmen zur Verfügung, die Unternehmen und Forschungseinrichtungen beim Übergang zu einer klimafreundlichen und ressourcenschonenden Wirtschaft unterstützen. Mit Ressource.NRW, Zirkuläre Produktion und ZukunftUmweltwirtschaft.NRW – finanziert aus dem EFRE/JTF-Programm NRW – sollen anwendungsorientierte Projekte gefördert werden, die Materialien im Kreislauf halten, Ressourcen und Umwelt schonen und ökologische Innovationen schneller in den Markt bringen.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur betont die Bedeutung der neuen Förderung für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes:

„Kreislaufwirtschaft ist ein starkes Zukunftsversprechen für gute Arbeit und Wachstum. Die Umweltwirtschaft zeigt längst, dass ökologische Innovationen nicht nur Ressourcen schonen, sondern echte Jobs schaffen. In NRW arbeiten heute Hunderttausende in Bereichen wie Recycling, nachhaltiger Produktion und GreenTech, mehr als einst im Steinkohlebergbau. Wenn Unternehmen neue zirkuläre Geschäftsmodelle entwickeln und Materialien hochwertig wiederverwerten, stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts, erschließen neue Wertschöpfung und schaffen sichere und zukunftsfähige Beschäftigungsperspektiven im Land.“

Umweltminister Oliver Krischer stellt die ökologische Wirkung der Programme heraus:

„Mit unserer Förderung machen wir deutlich: Eine moderne Wirtschaft denkt Ressourcen neu. Indem wir Unternehmen beim Schritt in die Kreislauf- und Umweltwirtschaft unterstützen, stärken wir nicht nur den Umweltschutz, sondern auch die technologische Souveränität und Innovationskraft in Nordrhein-Westfalen.“

Nordrhein-Westfalen bündelt mit den folgenden Fördermaßnahmen gezielte Impulse für eine zukunftsfähige, ressourceneffiziente und kreislauforientierte Wertschöpfung in kleinen und mittleren Unternehmen.

Ressource.NRW – Investitionen in ressourceneffiziente Technologien

Gefördert werden weiterhin Investitionen in neue und innovative Technologien, die die Ressourceneffizienz deutlich verbessern. Neu hinzugekommen ist die Förderung von Technologien, die wesentliche Einsparungen bei Treibhausgasen (THG) erzielen. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus allen Branchen. Anträge können noch bis zum 30. Juni 2026 eingereicht werden.

Zirkuläre Produktion – Kreislauforientierte Lösungen für Produktion und Wertschöpfung

Der Aufruf richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen und unterstützt sie dabei, kreislauforientierte Prototypen für Maschinen, Produkte und Prozesse zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht, industrielle Wertschöpfung so zu gestalten, dass Materialien möglichst lange im Kreislauf bleiben, Produkte langlebiger und reparierbarer werden und Rohstoffe effizienter genutzt werden. Anträge können in diesem Förderangebot bis zum 29. April 2026 eingereicht werden.

ZukunftUmweltwirtschaft.NRW – Förderung von umwelt- und ressourcenschonenden Technologien

Dieses Förderprogramm soll KMU gezielt dabei unterstützen, eigene Produkte, Dienstleistungen und Verfahren im Bereich umweltschonender und ressourceneffizienter Technologien weiterzuentwickeln sowie branchenweite Trends passgenau aufzugreifen. Förderfähig sind Vorhaben von der angewandten Forschung bis hin zu Prototypen und Demonstratoren. Projektskizzen können bis zum 30. April 2026 eingereicht werden.

In den Förderangeboten Zirkuläre Produktion und ZukunftUmweltwirtschaft.NRW werden ausschließlich innovative, neue und wegweisende Vorhaben adressiert, die die Ziele der EU-Verordnung Strategische Technologien für Europa (STEP) erfüllen. Gefördert werden Projekte, die die Entwicklung oder Herstellung umweltschonender oder ressourceneffizienter Technologien voranbringen, die entsprechenden Wertschöpfungsketten in der EU stärken und sichern oder dazu beitragen, Abhängigkeiten der Europäischen Union zu reduzieren.

Hintergrund

Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen stehen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021- 2027 EU-Mittel in Höhe von 1,9 Milliarden Euro des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) zur Verfügung. Hinzu kommen eine Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteile der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität, Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen sowie strategische Technologien und Wettbewerbsfähigkeit.

weitere Informationen

(Quelle: MUNV)

Schlagworte

FörderungForschungIndustriestandort DeutschlandInnovationenKreislaufwirtschaftNachhaltigkeitNordrhein-WestfalenRessourcenRessourcenschonungUmweltwirtschaftWettbewerbsfähigkeit

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