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18.09.2020

Ohne Ingenieure keine Treibhausgasneutralität in 2050

Ohne Ingenieure keine Treibhausgasneutralität in 2050

Das Pariser Übereinkommen fordert, die globale Erwärmung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen, um die Auswirkungen des Klimawandels einzudämmen. Fossile Energieträger sind eine der größten CO2-Emittenten. Daher ist die Energiewende ein bedeutender Hebel, der das Klima vor einer verheerenden Erwärmung schützt. Der VDI identifiziert in seiner neuen Publikation „1,5° – Innovationen.Energie.Klima.“ Pfade und Optionen, die zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende führen.

Die Publikation liefert aktuelle Zahlen, Daten und Fakten zum Klimawandel und zeigt technische Herausforderungen, Chancen und Lösungen in den Sektoren Stromerzeugung, Landwirtschaft, Industrie, Wärmeversorgung und Mobilität auf. Sie ist Bestandteil einer breit angelegten Initiative, mit der der VDI interdisziplinär die erfolgversprechendsten Wege zur Umsetzung der Energiewende identifizieren will. Ziel der Initiative ist, politischen Entscheidungsträgern zu vermitteln, was technisch möglich ist und wo Rahmenbedingungen fehlen.

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„Der großflächige Einsatz von Technologien zur Treibhausgasneutralität funktioniert nur mit politischer und gesellschaftlicher Unterstützung“, sagt Dieter Westerkamp, Bereichsleiter Technik und Gesellschaft im VDI. Trotz aller Fortschritte im Ausbau erneuerbarer Energien und deren sektorübergreifender Nutzung ist der Weg jedoch noch weit. Außerhalb des Stromsektors ist der Anteil erneuerbarer Energien weiterhin gering, die Treibhausgasemissionen sind entsprechend hoch. Um sowohl den Stromsektor als auch alle weiteren Sektoren treibhausgasneutral zu versorgen, wird ein erheblicher weiterer Ausbau der erneuerbaren Erzeugungskapazitäten benötigt.

„Ingenieurinnen und Ingenieure tragen mit ihrer Arbeit jeden Tag zur Erreichung dieses Ziels bei. Ohne ihren Beitrag wird die angestrebte Treibhausgasneutralität 2050 nicht möglich sein“, meint Westerkamp. Der VDI wird im Rahmen seiner Initiative „1,5° – Innovationen.Energie.Klima.“ Konzepte gegen die globale Erwärmung und für die Energiewende entwickeln, die über einzelne Fachgebiete hinausgehen. Er wird dazu beitragen, technisch basierte Lösungen zur Erreichung des 1,5-Grad-Ziels aufzuzeigen und zu bewerten. Dafür steht er auch bereits im Dialog mit Nichtregierungsorganisationen wie Scientists for Future, der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Fridays for Future.

Die vollständige Publikation VDI-Fokusthema „1,5° – Innovationen.Energie.Klima.“ steht hier kostenfrei zum Download bereit.

Fachlicher Ansprechpartner im VDI:
Christian Borm, M.Sc.
VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (GEU)
Telefon: +49 211 6214-935
E-Mail: borm@vdi.de

(Quelle: Presseinformation des VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.)

Schlagworte

EnergiewendeErneuerbare EnergienIndustrieKlimawandelMobilität

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