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Die beiden voneinander isolierten Drahtelektroden ermöglichen, dass die Lichtbögen individuell geregelt werden. - © Fronius International GmbH
08.08.2019

Perfektes Duett für mehr Effizienz

Ausgeklügeltes System – lange Standzeiten

Der TWIN Prozess basiert auf dem Tandemschweißen, bei dem zwei Drahtelektroden in einen Brenner mit gemeinsamer Gasdüse gefördert werden, aber elektrisch voneinander isoliert bleiben. Dadurch lassen sich die Lichtbögen individuell regeln und – auch bei unterschiedlicher Leistung – exakt synchronisieren und aufeinander abstimmen. Neben zwei TPS/i-Stromquellen benötigt das TWIN Push-System einen TWIN-Controller. Dieser synchronisiert den Schweißprozess und fungiert als Schnittstelle, die mit allen Roboter-Marken kompatibel ist. Der kompakte Drahtvorschub, Kühlung, Schlauchpaket und TWIN-Brenner komplettieren das Schweißsystem.

Die verbesserte Kühlung des Brenners ermöglicht längere Standzeiten der Verschleißteile. Zudem hat Fronius die Robacta TSS/i TorchServiceStation entwickelt: Das Brenner-Reinigungssystem vereint unterschiedliche Reinigungsmethoden wie etwa Hochdruck-Reinigung, Bürstenreinigung und magnetische Reinigung aber auch die Reinigung mittels Fräser. Die professionelle Brennerreinigung senkt die Gesamtkosten durch eine längere Lebenszeit der Verschleißteile.

Die Effizienz des Schweißsystems kann durch den Einsatz der TX TWIN-Schweißbrenner-Wechselstation weiter gesteigert werden: Die Konsole ermöglicht den automatisierten Wechsel zwischen TWIN und Single Brennerkörpern. So kann dasselbe System besonders schwer zugängliche Stellen mit dem kompakteren Single-Brennerkörper schweißen. Der Roboter wechselt selbstständig den Brennerkörper – das macht Geisterschichten möglich.

(Quelle: Presseinformation von Fronius Perfect Welding)

Schlagworte

AutomobilindustrieSchiffbauSchweißtechnikTandem-Schweißen

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