Veranstaltung
© SLV Halle GmbH 2025
17.11.2025

Rückblick 35. Schweißtechnische Tagung

Die Schweißtechnik steht an einem Wendepunkt. Neue Technologien, Automatisierung und globale Wettbewerbsdynamiken verändern die Branche grundlegend. Die SLV Halle GmbH begreift diesen Wandel als Chance, um die Zukunft der Schweißtechnik aktiv mitzugestalten und die Position Deutschlands im internationalen Umfeld zu stärken.
Genau diesen Anspruch machte die 35. Schweißtechnische Tagung in Halle sichtbar. Die Veranstaltung war geprägt vom gemeinsamen Willen, Wissen zu teilen und neue Wege zu eröffnen. Zwei Tage lang wurde in Halle diskutiert, ausprobiert und vernetzt.

Eröffnungsimpulse aus Politik, Wirtschaft und Verband

Zur Eröffnung begrüßte Geschäftsführer Steffen Wagner die Teilnehmenden aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden. Unter den Gästen waren Susanne Szczesny-Oßing (DVS-Präsidentin), Dr.-Ing. Roland Boecking (DVS-Hauptgeschäftsführer), Stefanie Pötzsch, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt und Dr.-Ing. Hans-Georg Groß, Obmann der Arbeitsgruppe I3 Geschichte der Fügetechnik.

Pötzsch hob in ihrem Grußwort die Innovationskraft des Standorts hervor. Für sie steht die SLV als Musterbeispiel für das offizielle Landesmotto von Sachsen-Anhalt #moderndenken. Das Unternehmen verkörpere einen Geist der Innovation und des Vordenkens und stehe gleichzeitig für die historische Bedeutung des Bundeslandes.

Damit brachte sie die Haltung, die die Tagung prägte, auf den Punkt: Fortschritt entsteht dort, wo Tradition, Forschung und Ausbildung zusammenfinden.

v. l. n. r.: Dr.-Ing. Roland Boecking, Susanne Szczesny-Oßing, Stefanie Pötzsch, Steffen Wagner - © SLV Halle GmbH 2025
v. l. n. r.: Dr.-Ing. Roland Boecking, Susanne Szczesny-Oßing, Stefanie Pötzsch, Steffen Wagner © SLV Halle GmbH 2025
Wie Schweißtechnik #moderndenken umsetzt

Zwei Tage lang drehte sich alles um die weitere Entwicklung der Schweißtechnik in Deutschland und die Stärkung der Expertise auf dem globalen Weltmarkt. In vier Fachblöcken wurden Themen diskutiert, die die Branche aktuell besonders bewegen:

  • Stahlbauwerke heute und morgen
  • Qualitätssicherung
  • Automatisierung
  • Arbeitssicherheit und Umweltschutz

Experten präsentierten Einblicke in neue Toleranznormen, Prozessoptimierungen zur Schweißrauchreduktion und automatisierte Lichtbogenverfahren. Die Diskussionen zeigten deutlich, dass Innovation im Zusammenspiel von Präzision, Digitalisierung und sicherem Arbeiten entsteht.

Susanne Szczesny-Oßing (m.) und Dr.-Ing. Roland Boecking (r.) lassen sich das induktive Richten zeigen - © SLV Halle GmbH 202
Susanne Szczesny-Oßing (m.) und Dr.-Ing. Roland Boecking (r.) lassen sich das induktive Richten zeigen © SLV Halle GmbH 202
Begleitenden Fachausstellung

In der begleitenden Fachausstellung präsentierten 15 Aussteller Technologien und Verfahren zum Anfassen. Besucher konnten sich zwischen VR-Schweißen und klassischem Kehlnaht-Schweißen ausprobieren und erleben, wie greifbar moderne Ausbildung geworden ist. Auch die AG I3 war vertreten und eindrucksvoll, wie sich Fachgeschichte und Zukunftstechnologien gegenseitig inspirieren.

Tradition als Fundament für Neues

Zum Abschluss des ersten Veranstaltungstags eröffneten Vertreter des DVS gemeinsam mit Steffen Wagner das neue DVS-Schaudepot. Die feierliche Eröffnung verband den Rückblick auf ein Jahrhundert Schweißtechnik mit einem klaren Blick nach vorn: Das Depot soll künftig Fachgeschichte bewahren, Wissen vermitteln und den Dialog zwischen Generationen fördern. 

(Quelle: SLV Halle GmbH)

Schlagworte

ArbeitssicherheitAutomatisierungForschungInnovationskraftQualitätssicherungSchweißenSchweißtechnikStahlbauTagungTechnologienUmweltschutz

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