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11.08.2026

Photonics Austria wählt Irene Reichl zur stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden

Dr. Irene Reichl, Account Manager Academic bei Cadfem Austria, ist neue stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Technologieplattform Photonics Austria. Gemeinsam mit fünf weiteren Mitgliedern wurde sie in den Vorstand gewählt. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit wird die strategische Weiterentwicklung der Photonik in Österreich sein.

Photonics Austria vernetzt Unternehmen, Start-ups sowie universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Plattform zählt derzeit 75 Mitglieder und geht auf eine Initiative des früheren österreichischen Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie zurück. Ziel ist es, gemeinsame Strategien zu entwickeln und international wettbewerbsfähige Photonikprojekte voranzutreiben.

„Mit Cadfem wollen wir die Plattform weiter stärken, die Vernetzung von Wirtschaft, Forschung und Lehre vorantreiben und die Sichtbarkeit von Photonik in Österreich und international weiter ausbauen“, sagt Irene Reichl.

Erfahrung in Forschung, Simulation und wissenschaftlichem Rechnen

Reichl ist seit mehr als drei Jahren bei Cadfem Austria tätig. Seit ihrer Promotion im Bereich Magnetooptik beschäftigt sie sich mit Simulation und Automatisierung. Ihre beruflichen Stationen reichen von relativistischer Quantenmechanik und Optik über Biomechanik bis zum Digital Engineering.

Zuvor arbeitete sie 20 Jahre in der Forschung und im Forschungssupport, unter anderem an der Universität Wien, der Technischen Universität Wien und am VSC Research Center. Die heutige Organisation Austrian Scientific Computing bündelt Ressourcen und Dienstleistungen österreichischer Universitäten für das Hochleistungsrechnen. In dieser Zeit baute Reichl ein Netzwerk zu nationalen und europäischen Forschungseinrichtungen auf, das sie in ihre Vorstandstätigkeit einbringen will.

Technologie-Roadmap für die Photonik in Österreich

Im Vorstand von Photonics Austria wird Reichl an einer Technologie-Roadmap mitarbeiten. Diese soll als gemeinsame strategische Forschungsagenda der österreichischen Akteure aus der Photonik dienen.

Photonische Technologien kommen inzwischen in zahlreichen industriellen und wissenschaftlichen Anwendungen zum Einsatz. Dazu gehören energieeffiziente Beleuchtungssysteme, optische Sensoren für Medizin, Mobilität, Landwirtschaft, Raumfahrt und Sport sowie Unterhaltungselektronik, Halbleitertechnik, Datenkommunikation und photonische Quantencomputer.

„Photonik ist quer durch verschiedene Industriezweige von entscheidender Bedeutung. Ich freue mich, dies zusammen mit dem Vorstandsteam zu zeigen und die Wahrnehmung von Photonik europaweit zu stärken.

(Quelle: Cadfem)

Schlagworte

AutomatisierungCADERPFEMHalbleitertechnikSimulation

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