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12.08.2022

Stahlproduktion in Deutschland sichert nachhaltige Wertschöpfung

Stahlproduktion in Deutschland sichert nachhaltige Wertschöpfung

Die Stahlindustrie in Deutschland weist im internationalen Vergleich entlang ihrer Liefer- und Wertschöpfungsketten die geringsten Nachhaltigkeitsrisiken auf. Mit der besonderen Stellung am Beginn der industriellen Wertschöpfung hat Stahl somit nicht nur eine erhebliche wirtschaftliche, sondern auch ökologische und soziale Bedeutung für nachgelagerte Branchen wie den Maschinenbau oder die Automobilindustrie. Dies ist das zentrale Ergebnis einer volkswirtschaftlichen Studie von IW Consult im Auftrag der Wirtschaftsvereinigung Stahl (WV Stahl), in der entlang von vier zentralen UN-Zielen (Sustainable Development Goals – SDGs) die Nachhaltigkeit der Wertschöpfungskette Stahl in Deutschland und den größten Wettbewerbsländern analysiert wurde.

„Die Studie belegt, dass die Stahlproduktion in Deutschland mit Blick auf ihre Lieferketten einen hohen Erfüllungsgrad bei den ausgewählten UN-Nachhaltigkeitszielen aufweist und im internationalen Vergleich den Spitzenplatz einnimmt. Dies wirkt sich positiv auf nachgelagerte Branchen aus. Die Stahlindustrie in Deutschland ermöglicht so ihren Abnehmern, nachhaltige Produkte anzubieten. Umgekehrt wäre die Abwanderung von Stahl für sie mit erheblichen Nachhaltigkeitsrisiken verbunden“, erklärt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl.

Am Beispiel des CO2-Fußabdrucks zentraler Abnehmerbranchen wird dies mit konkreten Zahlen untermauert: Müsste der Maschinenbau seine Stahllieferungen aus Deutschland vollständig durch chinesische Importe ersetzen, würden die CO2-Emissionen in der entsprechenden Wertschöpfungskette um 13 Millionen Tonnen steigen. In der Automobilindustrie läge der CO2-Anstieg bei 8,4 Millionen Tonnen, was den jährlichen Emissionen von rund 4,2 Millionen durchschnittlichen Pkws entspricht. Bei den Berechnungen ist berücksichtigt, dass in Deutschland die Stahlherstellung selbst sowie die hierfür benötigten Vorleistungen deutlich weniger CO2-intensiv sind, als es in China der Fall ist.

„Nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch die Nachhaltigkeit der deutschen industriellen Schlüsselbranchen hängt entscheidend davon ab, attraktive Rahmenbedingungen für den Erhalt einer leistungsfähigen Grundstoffindustrie wie dem Stahl zu schaffen. Nirgendwo sonst wird Stahl so nachhaltig produziert wie in Deutschland bzw. in der EU insgesamt. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Transformation der Stahlindustrie zur Klimaneutralität und der Krise auf den Energiemärkten ist dieser Befund aktueller denn je“, so Verbandspräsident Kerkhoff.

(Quelle: Presseinformation der Wirtschaftsvereinigung Stahl)

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MaschinenbauNachhaltigkeitStahlStahlbauStahlindustrieWertschöpfung

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