Trendthema
„thyssenkrupp Materials Processing Europe trifft Vereinbarung mit Autoliv über Bezug von Stahl aus CO2-armer Herstellung ab 2026“: thyssenkrupp Materials Processing Europe und Autoliv haben im April Verträge zur Lieferung von CO2-reduziertem Stahl unterzeichnet. Auf dem Bild zu sehen (v. l. n. r.): Burkhard Sich, Head of Sales bei thyssenkrupp Materials Processing Europe; Cosmin Bakai, Global Director Raw Material, Steel bei Autoliv; Wilhelm Budéus, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter der Niederlassung Krefeld bei thyssenkrupp Materials Processing Europe; Christian Swahn, Executive Vice President, Global Supply Chain bei Autoliv. - © thyssenkrupp Materials Processing Europe
13.05.2024

Vereinbarung über Bezug von Stahl aus CO₂-armer Herstellung

thyssenkrupp Materials Processing Europe und Autoliv treffen Vereinbarung über Bezug von Stahl aus CO2-armer Herstellung

thyssenkrupp Materials Processing Europe und Autoliv, der weltweit größte Anbieter von Sicherheitssystemen für die Automobilindustrie, haben sich darauf geeinigt, ihre bestehende Zusammenarbeit für die Lieferung von Stahl auf CO2-armen Stahl auszuweiten. Ab Ende 2026 soll thyssenkrupp Materials Processing Europe Autoliv mit bluemint® Steel beliefern. Das Produktionsnetzwerk von Autoliv umfasst dabei Niederlassungen in 25 Ländern und 14 technische Zentren weltweit.

Der Plan unterstreicht die langfristige Partnerschaft zwischen thyssenkrupp Materials Processing Europe und Autoliv: Beide Unternehmen verfolgen konsequent ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten und haben sich zum Ziel gesetzt, ab 2030 klimaneutral zu agieren. Autoliv plant bis 2040 in der gesamten Lieferkette Netto-Null-Emissionen zu verursachen. CO2-reduzierte sowie -neutrale Werkstoffprodukte sind dafür ein essenzieller Hebel. Erste gemeinsame Projekte mit CO2-reduziertem Stahl – bluemint® recycled von thyssenkrupp Steel – laufen bereits in diesem Jahr an, wobei die Mengen in den nächsten Jahren schrittweise erhöht werden.

„Wir freuen uns, unserem Kunden Autoliv auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Produktion künftig noch
stärker unterstützen zu können“, sagt Marcus Wöhl, CEO von thyssenkrupp Materials Processing Europe. „Für unsere Kunden verarbeiten wir die emissionsreduzierten sowie emissionsneutralen Werkstoffe Stahl, Edelstahl und Aluminium. Unsere ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie beinhaltet darüber hinaus Beratungsleistungen, Kundenlösungen sowie die digitale Begleitung und eine vollständig transparente Darstellung der CO2-Emissionen über unseren PCF Emissions-Nachweis.“ Der Anspruch von thyssenkrupp Materials Processing Europe ist es, mit verschiedenen Projekten zur weitgehenden Reduzierung der eigenen CO2-Emissionen beizutragen, wie z.B. dem Einsatz von LEDs, Dachsanierungen und dem Bau von Photovoltaikanlagen.

thyssenkrupp Materials Processing Europe ist das führende Stahl- und Aluminium-Service- Center in Europa. - © thyssenkrupp Materials Processing Europe
thyssenkrupp Materials Processing Europe ist das führende Stahl- und Aluminium-Service- Center in Europa. © thyssenkrupp Materials Processing Europe

„Wir sind ständig bestrebt, Nachhaltigkeit in alle unsere Aktivitäten zu integrieren. Die Zusammenarbeit
mit thyssenkrupp Materials Processing Europe ist ein wichtiger Schritt in unserem Bestreben, die
Treibhausgasemissionen in unseren Produkten durch die Verwendung von emissionsarmem Stahl zu
reduzieren und unser Ziel zu erreichen, bis 2040 in unserer gesamten Lieferkette keine Emissionen mehr
zu verursachen", sagt Cosmin Bakai, Global Raw-Material Area Director Supply Chain Autoliv.

Bei dem klimafreundlichen Stahl handelt es sich um bluemint® Steel von thyssenkrupp Steel Europe
aus der für das Jahr 2027 am Standort Duisburg geplanten Direktreduktionsanlage. Die Servicecenter-
Experten von thyssenkrupp Materials Processing Europe übernehmen die Verarbeitung des Master-Coils
zu Spaltbändern sowie die just-in-time Lieferung an die Autoliv Gruppe.

Als führendes Stahl- und Aluminium-Service-Center bedient thyssenkrupp Materials Processing Europe
an zehn Standorten in sechs Ländern Verarbeiter aus der Automobil-, Elektro-, Bau- sowie der
Solarindustrie. Mit seiner langjährigen Expertise in Beschaffung, Beratung und Vorfertigung liefert der
Anarbeitungsspezialist dem vielfältigen Kundenkreis europaweit maßgeschneiderte Dienstleistungen
und digitale Lösungen rund um Flachstahl und NE-Metalle.

(Quelle: Presseinformation von thyssenkrupp Materials Services)

Schlagworte

AluminiumAMAutomobilindustrieEdelstahlEmissionenFertigungGaseHerstellungMetalleMetallerzeugnisseMINTNachhaltigkeitPhotovoltaikPPEProduktionSicherheitStahlStahlherstellungStahlindustrieStahlverarbeitungSupply ChainTreibhausgaseVerarbeitungVorfertigungWerkstoffe

Verwandte Artikel

Blueprint Talk mit (v.l.n.r.) Christoph Spranger, Yvonne Weitsch, Matteo Berioli und Moderatorin Sarah Yvonne Elsser
18.08.2026

Digital Engineering für Verteidigungstechnik: Entwicklung unter Zeitdruck

Bei einem Fachgespräch von Cadfem diskutierten Vertreter von Rohde & Schwarz, Vites und Augusta Space über die Rolle von Simulation, digitalen Zwillingen und europäischer...

Automobilindustrie Drohnen Ingenieur Luft- und Raumfahrt Maschinelles Lernen Numerische Simulation PE PU Resilienz Simulation Verteidigung
Mehr erfahren
16.08.2026

Vernetzter CNC-Werkzeugschrank digitalisiert die Werkzeuglogistik

Die Hoffmann Group stellt auf der AMB 2026 einen vernetzten CNC-Werkzeugschrank der Marke Garant vor. In Verbindung mit der digitalen Werkzeugverwaltung Connected Manufac...

CNC-Maschinen Fertigung Konstruktion Logistik Maschinenpark Werkzeuge
Mehr erfahren
15.08.2026

KiVision 8.1 verarbeitet 3D-Punktwolken und dokumentiert Änderungen

Kistler hat die Bildverarbeitungssoftware KiVision um benutzerdefinierte Befehlsmakros, die Verarbeitung von 3D-Punktwolken und eine Audit-Trail-Funktion erweitert. Die V...

3D Automobilindustrie Bildverarbeitung Deep Learning Fraunhofer Messdaten Retrofit RFID Sensoren
Mehr erfahren
Nils Meyer (rechts) und Projektmitarbeiter Julian Greif entwickeln ein KI-Tool für die Bauteilentwicklung im Spritzguss.
14.08.2026

KI beschleunigt Berechnungen für den Spritzguss um Faktor 100

Viele Kunststoffprodukte – vom Gehäuse eines Akkuschraubers bis zum Zahnbürstengriff – werden im Spritzgussverfahren hergestellt. Dabei wird geschmolzener Kunststoff in e...

Bauteile Fertigung Konstruktion Kunststoff Kunststoffprodukte Simulation Spritzguss
Mehr erfahren
13.08.2026

Kemper erhält Red Dot Design Award für Absaughaube The Hood Pro

Kemper hat für die Absaughaube The Hood Pro den Red Dot Design Award 2026 in der Kategorie Industrial Design erhalten. Das Produkt ist damit Teil der internationalen Auss...

Absaugung Auszeichnung Award Design Emissionen Gefahrstoffe Industriedesign
Mehr erfahren