Produkte
Ein automatisiertes Schweißsystem, abgestimmt auf das robotergestüzte Schweißen - © Fronius Deutschland GmbH
10.04.2019

Effiziente Fügeprozesse für die Automobilindustrie

Automatisiert und digital vernetzt

Auf der Automotive Engineering Expo, der Fachmesse für Karosseriebau am 04. und 05. Juni 2019 in Nürnberg, demonstriert das Unternehmen Fronius seine Kompetenz bei der Gestaltung effizienter Fügeprozesse für die Automobilindustrie. Besucher können unter anderem das produktive Widerstands-Punktschweißverfahren DeltaCon, das intelligente Datenmanagement-System WeldCube und das robotergestützte Schweißsystem TPS/i Robotics live erleben.

Für das konventionelle Widerstands-Punktschweißverfahren DeltaCon hat Fronius eine neue Generation von Schweißzangen entwickelt. Anwender aus der Automobil- und Zulieferindustrie haben damit die Möglichkeit, Punktschweißprozesse für Aluminiumbleche wirtschaftlich und einfach zu realisieren.

Die Schweißzangen sind in verschiedenen Versionen mit und ohne Zangenausgleich erhältlich und sowohl in der X- als auch in der C-Geometrie mit den gleichen Hauptkomponenten modular aufgebaut. Damit lässt sich eine Vielzahl von Schweißaufgaben flexibel lösen. Die schmale Bauweise der Zangen gewährleistet zudem auch bei beengten Platzverhältnissen eine gute Zugänglichkeit. Die DeltaCon-Zangen lassen sich universell an verschiedene Robotertypen anbinden und über eine grafische Oberfläche intuitiv programmieren.

Detailaufnahme einer Schweißzange - © Fronius Deutschland GmbH
Für das konventionelle Widerstands-Punktschweißverfahren DeltaCon hat Fronius eine neue Generation von Schweißzangen entwickelt. © Fronius Deutschland GmbH

Optional lassen sich die DeltaCon-Systeme und andere Schweißsysteme von Fronius mit der Dokumentations- und Datenanalysesoftware WeldCube vernetzen. Diese sammelt unter anderem Daten über Strom, Spannung, Drahtvorschub und Schweißgeschwindigkeit. Anwender können diese Informationen nutzen, um Schweißprozesse zu verbessern und den Verbrauch von Material, Gas und Zusatzwerkstoffen zu optimieren.

Für eine einfache Übersicht auf dem PC, Tablet oder Smartphone sorgt ein individuell anpassbares Dashboard mit unterschiedlichen Statistik- und Filterfunktionen. Die Vernetzung der Stromquellen ermöglicht, Daten nicht nur pro Maschine, sondern auch auf Bauteilebene zu dokumentieren. Das fördert die Transparenz und Rückverfolgbarkeit.

© Fronius Deutschland GmbH
Die Dokumentations- und Datanalysesoftware WeldCube sammelt unter anderem Daten über Strom, Spannung, Drahtvorschub und Schweißgeschwindigkeit. © Fronius Deutschland GmbH

Auf dem Fronius-Messestand wird ebenfalls das automatisierte Schweißsystem TPS/i Robotics, das speziell auf die Belange des robotergestützten Schweißens zugeschnitten ist, zu sehen sein. Das intelligente und modular aufgebaute Gesamtsystem besteht aus vernetzten und aufeinander abgestimmten Komponenten. Die TPS/i-Stromquelle besitzt einen leistungsfähigen Prozessor sowie einen High-Speed-Bus, der einen extrem schnellen Datenaustausch ermöglicht. Dadurch lassen sich schnellere Regelkreise als bisher realisieren. Zwei synchronisierte Drahtvorschübe sorgen für eine dynamische und präzise Drahtförderung und damit für hohe Stabilität. Der Push-Pull-Roboterschweißbrenner Robacta Drive TPS/i – der weltweit kleinste seiner Art – überzeugt durch eine kompakte Baugröße, eine grundlegend weiterentwickelte Mechanik sowie gute Bauteilzugänglichkeit. Sein geringes Gewicht prädestiniert ihn für den Einsatz auf Robotern mit hohen Verfahrgeschwindigkeiten. Der modulare Aufbau erleichtert zudem die Handhabung im Servicefall und vereinfacht die Lager- und Ersatzteilhaltung. TPS/i Robotics lässt sich mit verschiedenen leistungsfähigen Schweißprozessen wie LSC (Low Spatter Control), PMC (Pulse Multi Control) oder CMT (Cold Metal Transfer) kombinieren und ist damit für eine Vielzahl von Aufgaben geeignet.

Fronius präsentiert sich auf der Automotive Engineering Expo 2019 in Halle 12 am Stand 323.

(Quelle: Fronius-Pressemitteilung)

Schlagworte

AutomobilindustrieDatenanalyseKarosseriebauRoboterschweißenSchweißsystemeSchweißtechnikSoftwareWiderstandspunktschweißen

Verwandte Artikel

26.05.2026

Neue Generation lichtaktivierbarer Klebstoffe

Delo hat eine neue Generation lichtaktivierbarer Klebstoffe vorgestellt, die speziell für die Hochvolumen-Produktion von LiDAR-Systemen entwickelt wurde.

Automobilindustrie Automotive Hochvolumenproduktion Kleben Klebstoffe Lichtaktivierbare Klebstoffe Robotik Whitepaper
Mehr erfahren
21.05.2026

Aluminiumindustrie 2026 weiter unter Druck

Die deutsche Aluminiumindustrie findet auch zu Beginn des Jahres 2026 nicht in eine Aufwärtsdynamik zurück. Die Produktionsdaten für das erste Quartal zeigen, dass zentra...

Aluminium Aluminiumhalbzeuge Aluminiumindustrie Aluminiumproduktion Automobilindustrie Bauindustrie Recycling Refiner Remelting Walzprodukte
Mehr erfahren
18.05.2026

Software for Manual Welding Helps Eliminate Errors

InduSuite, an ESAB brand, announced the launch of Octopuz Steps, a new weld sequencing software application designed to guide manual welding operators through complex wel...

Automotive CAD IT Rework Shop Floor Software Weld Seam Weld Seam Inspection Weld Sequencing Welder Welding
Read more
Luftbild des DELO-Standorts Windach inklusive der Bauprojekte „Forum“ und neues Laborgebäude
16.05.2026

DELO erzielt Umsatz von 264 Millionen Euro

DELO hat im abgelaufenen Geschäftsjahr bis zum 31. März 2026 einen Umsatz von 264 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einem Wachstum von acht Prozent gegenüber dem Vor...

Automobilindustrie Erneuerbare Energien Halbleiterindustrie Klebstoffe Photovoltaik
Mehr erfahren
v.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Mirko Schaper, Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Gerson Meschut, Leiter des Laboratoriums für Werkstoff- und Fügetechnik (LWF) und Universitätspräsident Prof. Dr. Matthias Bauer.
12.05.2026

50 Jahre Laboratorium für Werkstoff- und Fügetechnik

Das Laboratorium für Werkstoff und Fügetechnik (LWF) der Universität Paderborn blickt 2026 auf 50 erfolgreiche Jahre Forschung, Lehre und Technologietransfer zurück.

Anlagentechnik Bauwesen Forschung Fügetechnik Karosseriebau Maschinenbau Technologietransfer Werkstofftechnik
Mehr erfahren