Kommentar SCHWEISSEN & SCHNEIDEN
Boyan Ivanov, Technical Head of Sales bei der EWM GmbH - © EWM GmbH
08.09.2023

„Just weld. Leave the rest to us“

„Aussteller kündigen an“: Das in diesem Artikel erwähnte Unternehmen ist Aussteller auf der SCHWEISSEN & SCHNEIDEN 2023.

Sie finden das Unternehmen auf der Messe in Halle [###HALL###], Stand [###BOOTH###].
SCHWEISSEN & SCHNEIDEN 2023

„Just weld. Leave the rest to us“

Als Komplettanbieter übernimmt die EWM GmbH die Verantwortung für den gesamten Schweißprozess. Auf der SCHWEISSEN & SCHNEIDEN präsentiert das Unternehmen Technologien für mehr Nachhaltigkeit, Effizienz und Ergonomie. Im Interview berichtet Boyan Ivanov, Head of Sales, was genau die Messebesucher erwartet.

Welche Trends der Schweiß- und Fügetechnik werden Sie auf der Messe SCHWEISSEN & SCHNEIDEN präsentieren?

Boyan Ivanov: Unser Motto zur Messe lautet: „Just weld. Leave the rest to us“. Als Komplettanbieter zeigen wir moderne Konzepte und Technologien, die Schweißer entlasten und mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Ergonomie ermöglichen. Dabei decken wir alle Bereiche ab – vom manuellen Schweißen über das Cobot-Schweißen bis hin zu Vollautomatisierung und Roboterschweißen. Um zwei konkrete Beispiele zu nennen: Thema auf der Messe werden unter anderem unsere XQbot-Cobot-Schweißzellen und das WIG-Schweißverfahren forceTIG für maximale Schweißgeschwindigkeiten sein.

Sie sind Teilnehmer der Digitalisierungs-Rallye. Welche Vorteile bringt die Digitalisierung für Ihre Prozesse und Produkte?

Datengewinnung und Datenauswertung bieten enormes Potenzial, um Prozesse zu verbessern und die Effizienz zu steigern. Mit unserem Welding 4.0-Schweißmanagement-System ewm Xnet lassen sich Schweißgeräte einfach vernetzen und Dokumente für die schweißtechnische Qualitätssicherung digital erstellen. In Bezug auf den Schweißprozess selbst lässt sich sagen, dass das System relevante Daten wie die effektive Lichtbogenzeit sowie die Verbräuche von Strom, Gas und Zusatzwerkstoffen erfasst und den Anwendern damit wertvolle Anhaltspunkte für Optimierungen gibt.

Was sind die Stellschrauben, die aus Ihrer Sicht die Schweißtechnik zukunftsfähig machen werden?

Zu den wichtigsten Faktoren, die die Schweißtechnik in Zukunft attraktiv machen, gehört auf jeden Fall die Digitalisierung von Schweißgeräten und Schweißprozessen. Digitale Schnittstellen in den Geräten werden die Kommunikation in modernen Industrie-4.0-Konzepten ermöglichen und erleichtern, womit sich Vorteile in Bezug auf Datenauswertung, Prozessoptimierung und Kostensenkung ergeben. Gleichzeitig wird über diese Schnittstellen die Kommunikation zum Anwender ermöglicht. Damit wird es möglich sein, das Gerät, seine Einstellungen und Eigenschaften besser auf die eigentliche Nutzung zu optimieren und anzupassen. Durch die Digitalisierung im Bereich Schweißprozesse werden KI-basierte Strukturen die Regelung und Steuerung des Schweißprozesses deutlich vorantreiben.

Die Automatisierungsfähigkeit ist der zweite Faktor, der das Schweißen zukunftsfähig machen wird. Das gilt für schon bekannte Konzepte wie das vollmechanische oder das Roboterschweißen sowie auch für den Bereich des Cobot-Schweißens. Der Mangel an Schweißern sowie die Notwendigkeit einer effizienteren und kostengünstigeren Schweißproduktion werden deutliche Treiber in diese Richtung sein.

Vielen Dank für das Gespräch.

(Quelle: DVS Media GmbH)

Schlagworte

AutomatisierungCobotDigitalisierungDVSInterviewKILichtbogenMesseNormProzessoptimierungRoboterSchneidenSCHWEISSEN & SCHNEIDENSCHWEISSEN & SCHNEIDEN 2023WeldingWelding 4.0Zusatzwerkstoffe

Verwandte Artikel

29.09.2026

Neue Vertriebsstruktur stärkt europäische Zusammenarbeit

Am 19. und 20. November 2026 wird das Stäubli Welcome Center in Bayreuth zum Treffpunkt der Automatisierungsbranche aus Nord-, Mittel- und Osteuropa. Der Summit ist zugle...

Automatisierung Digitaler Zwilling Digitalisierung KI Maschinenbau Qualitätsprüfung Robotik Vertrieb
Mehr erfahren
Abrasive construction affects both material removal and surface quality. More rigid products generally cut more aggressively, while flexible backings can better follow contours and produce a more refined finish.
29.09.2026

Designing Abrasive Processes for Modern Metal Fabrication

As automation, labour shortages and tighter process expectations reshape metal fabrication, grinding and finishing operations need to become more deliberate, repeatable a...

Abrasives Automation Finishing Grinding Metalwork Robotic Welding Skills Stainless Steel Steel Weld Weld Seam Welding
Read more
Der KR Fortec ultra MT wurde speziell für Anwendungen entwickelt, die hohe Prozesskräfte, Steifigkeit und Präzision erfordern.
28.09.2026

Forschungsplattform für robotergestütztes Rührreibschweißen

Die Hochschule Magdeburg-Stendal setzt auf KUKA Technologie für die Entwicklung industrieller FSW-Anwendungen der nächsten Generation.

Entwicklung Fertigungsprozesse Forschung FSW Hochschulen Maschinenbau Roboter Roboterschweißen Roboterzelle Rührreibschweißen Schweißen Universität
Mehr erfahren
28.09.2026

Universal Robots Unveil New Platform for Industrial Automation

Redesigned from controller to tool flange, the new Gen 7 robot platform is out-of-the-box AI-ready, giving companies the software tools and connectivity that they need to...

AI Automation Cobot Welding Cobots Robots Welding
Read more
Das Bild dient als grafische Darstellung der Themen der NexGeM.
27.09.2026

NexGeM: Neue Messe für Digitalisierung im Werkzeugmaschinenbau

KI, Digitalisierung, Automation und datenbasierte Prozesse verändern die industrielle Produktion. Mit der NexGeM entsteht parallel zur Hannover Messe 2027 eine Plattform...

Automation Digitalisierung Effizienz KI Künstliche Intelligenz Messe Produktivität Werkzeugmaschinen Werkzeugmaschinenbau Wertschöpfungskette Wettbewerbsfähigkeit
Mehr erfahren