Veranstaltung
© Fotolia.de
23.07.2021

Kupfer-Symposium 2021

Kupfer-Symposium 2021

Nach zweijähriger Pause findet am 24. und 25. November 2021 wieder die Werkstofftagung des Deutschen Kupferinstituts statt: das Kupfer-Symposium wird in diesem Jahr erstmals zusammen mit dem Otto-Schott-Institut für Materialforschung an der Universität Jena durchgeführt und bietet ein spannendes Programm rund um die Themenfelder Werkstoffdesign, Nano- und Oberflächentechnik, Fertigungstechnik und Prozessüberwachung, Additive Fertigung und Fügetechnologie. Namhafte Referenten aus Forschung und Industrie informieren über neueste Anwendungen, Verfahren und Forschungsergebnisse zu Kupferwerkstoffen.

Das „Otto-Schott-Institut für Materialforschung“ (OSIM) ist ein fakultätsübergreifendes Institut der Physikalisch-Astronomischen Fakultät und der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der größten Hochschule und der einzigen Volluniversität im Freistaat Thüringen. Im Fokus der Forschung steht die Korrelation zwischen Struktur und Eigenschaft unterschiedlicher Werkstoffklassen als Funktion ihrer Synthese- und Einsatzbedingungen. Der dort angesiedelte Lehrstuhl für Metallische Werkstoffe konzentriert sich in der Forschung auf Legierungsentwicklung, Charakterisierung von Gefüge und Eigenschaften metallischer Werkstoffe, Gefügebildung und innere und äußere Grenzflächen.

Wissen generieren und Netzwerk erweitern

Mit dem Otto-Schott-Institut für Material¬forschung hat das Kupferinstitut einmal mehr ein renommiertes Hochschul-Institut als Kooperationspartner für das Kupfer-Symposium gewonnen, das in diesem Jahr bereits zum 17. Mal stattfindet und sich als bedeutendste deutschsprachige Plattform für einen professionellen Erfahrungsaustausch zwischen Industrie und Hochschul-Forschung etabliert hat. Neben den qualitativ hochwertigen Fachvorträgen wird von den Teilnehmern insbesondere die Möglichkeit geschätzt, sich über künftige Entwicklungen innerhalb der Werkstoff- und Fertigungstechnik auszutauschen und neue Forschungsansätze zu definieren. Die Veranstaltung bietet der Industrie, Forschungsinstituten und Hochschulen die Möglichkeit, den Dialog zu intensivieren und Zusammenarbeiten zu optimieren.

Gelegenheit dazu haben die Teilnehmer nicht nur auf der Fachtagung, sondern auch während des attraktiven Rahmenprogramms, das neben einer thematischen Stadtführung auch eine Abendveranstaltung im Planetarium Jena beinhaltet. Exkursionen zur Carl Zeiss Jena GmbH, Jenoptik und zum Otto-Schott-Institut runden das Programm ab.

Kupferforschung fördern

Ein weiterer Höhepunkt der Tagung ist die Vergabe des Förderpreises des Deutschen Kupferinstituts, der mit 2.500 Euro dotiert ist, und herausragende und innovative wissenschaftliche Arbeiten zum Werkstoff Kupfer auszeichnet. Einreichungen werden noch bis zum 30. September 2021 entgegengenommen.

Das Kupfer-Symposium und der Förderpreis sind Teil der Initiative „Science goes Copper“, mit der das Kupferinstitut zusammen mit seinen Mitgliedern eine Initiative ins Leben gerufen hat, die Vertreter der Industrie und von Forschungsinstituten oder auch relevanten Verbänden zusammenbringt, um innovative Projekte und Fördermittel rund um das Thema Kupfer zu generieren und die Forschung zu technischen Kupferthemen zu fördern und Netzwerke zu erweitern.

Registrierung ist offen

Anmeldungen für die Werkstofftagung werden bis zum 10. November 2021 entgegengenommen. Bis zum 15. September gelten attraktive Frühbucherpreise. Unternehmen und Hochschulen haben zudem die Möglichkeit, sich im Rahmen der Veranstaltung durch Informationsstände zu präsentieren.

Das detaillierte Programm und Informationen zur Ausstellung sowie Registrierungsmöglichkeiten sind auf der Webseite des Kupferinstituts sowie im HOME OF WELDING-Terminkalender zu finden. Geplant ist eine Präsenzveranstaltung in Jena. Sollte die Corona-Pandemie keine Möglichkeit eines persönlichen Treffens zulassen, wird die Veranstaltung als Web-Konferenz durchgeführt.

(Quelle: Presseinformation des Deutschen Kupferinstituts)

Schlagworte

Additive FertigungFertigungstechnikFügetechnikKupferKupferlegierungenNanotechnikOberflächentechnikProzessüberwachungWerkstoffdesign

Verwandte Artikel

10.08.2022

DVS CONGRESS 2022 bietet spannendes Programm

Mit branchenrelevanten Zukunftsthemen wartet der diesjährige DVS CONGRESS auf, der vom 19. bis 21. September 2022 in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz stattfinden wird.

Additive Fertigung Arbeitssicherheit E-Mobilität Klebtechnik Laserstrahlschweißen Metall-Schutzgasschweißen Schweißtechnik Unterwassertechnik Widerstandsschweißen Wolfram-Inertgasschweißen
Mehr erfahren
13.07.2022

Noch schneller und präziser: 4D_Additive Software mit neuen "Nesting"-Funktionen

Im Vergleich zur Vorgängerversion hat die Software jetzt eine höhere Geschwindigkeit, Genauigkeit und Packungsdichte sowie eine optimierte Packungsverteilung.

3D-Druck Additive Fertigung AM CAD Laser Software Technologie
Mehr erfahren
Simulation der Temperaturentwicklung und Porosität im additiven Fertigungsverfahren
07.07.2022

Spitzenforschung in der additiven Fertigung

Das Fraunhofer IWM und das Kunststoff-Zentrum SKZ forschen gemeinsam an einem verbesserten Prozessverständnis des additiven Produktionsverfahrens „Powder Bed Fusion“.

Additive Fertigung Forschung Forschungsergebnisse Polymere Powder Bed Fusion Simulation
Mehr erfahren
Vordere Reihe: v. l.n.r.: Daniel Rainer, Valentin Wiesinger, Elena Hillenmeyer, Florian Geister und Arnold Harms, hintere Reihe: v.l.n.r. Gerd Böhner, Prof. Reinhold Schneider, Dr. Sabine Siebert und Prof. Christoph Escher.
29.06.2022

Dörrenberg StudienAWARD 2022

Am 15. Juni 2022 wurde erneut der Dörrenberg StudienAWARD an Studierende verliehen, die sich in ihrem Studium mit werkstofftechnischen Fragen zum Thema Stahl, Wärmebehand...

Oberflächentechnik Stahl Verfahrensprozesse Wärmebehnadlung
Mehr erfahren
Die automatisierte LMD-Reparatur von Schnittringen in der Anwenderpraxis. Das Ergebnis – deutlich weniger Materialeinsatz und eine 3-fach höhere Standzeit.
28.06.2022

Reparieren, nicht neu produzieren! Mit automatisiertem LMD

Im Fokus des Workshops „reFORM“ beim OPEN HOUSE 2022 der CHIRON Group stand die Automatisierung von LMD-Reparatur-Prozessen. Wer es umzusetzen weiß, gewinnt Zeit, spart K...

Additive Fertigung Instandsetzung Laser Metal Deposition Laserauftragschweißen LMD Reparatur Schweißtechnik
Mehr erfahren