Anwenderbericht
Die Magnetventile werden in einer verschlossenen Kammer unter Stickstoff-Schutzgasatmosphäre per Laser verschweißt. Das schützt das Bauteil vor Versprödungen und Blasen, die später aufbrechen und zu Undichtigkeiten führen könnten. - © Atlas Copco
08.06.2020

Laserschweißen: Automobilzulieferer stellt Stickstoff selbst her

Lieferungen per Lkw entfallen

Die neue Stickstoffstation hat den Einkauf um 79 Bündel à 12 Flaschen pro Jahr entlastet. „Wir sind damit unabhängig von unserem Gaslieferanten, haben das Gefahrenrisiko reduziert und den CO2-Footprint verbessert, weil die Lkw-Fahrten mit den Stickstoff-Flaschenbündeln nun entfallen“, resümiert Alexander Merz. Darüber hinaus sei auch der Heliumverbrauch durch die neue Vorgehensweise gesunken, und zwar von 12 Flaschen auf nun nur noch eine Flasche pro Monat. Natürlich könne man, wenn nötig, auch weiterhin Stickstoff-Flaschenbündel an die Gasstation anschließen, sagt Merz: „Damit sind wir für Notfälle gerüstet oder können Wartungsarbeiten am Kompressor oder am Generator auch bei laufendem Betrieb vornehmen.“ Seit die Station im April 2018 ans Netz ging, habe es aber keine ungeplanten Stillstände gegeben.

Für die Zukunft plant Alexander Merz noch den Einbau eines 1.000-Liter-Stickstoffbehälters. „Derzeit werden die Verbraucher mittels Zentralleitung direkt versorgt“, sagt er. „Aus Sicherheitsgründen wäre mir mit dem Puffer aber noch etwas wohler!“

(Quelle: Presseinformation der Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik GmbH, Autor: Thomas Preuß)

Schlagworte

AutomobilindustrieHeliumLaserschweißenSchweißnahtprüfungSchweißzusatzwerkstoffeStickstoff

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