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Mehrere Assistenzsysteme sorgen bei der TruLaser Tube 7000 für Prozesssicherheit und Teilequalität. - © Trumpf
01.04.2026

Laserstrahl-Rohrschneidmaschine auf der Tube 2026

Trumpf zeigt auf der Messe Tube die neue Laserstrahl-Rohrschneidmaschine TruLaser Tube 7000. Die Maschine arbeitet mit neun Kilowatt Laserleistung und schneidet höhere Wandstärken mit Stickstoff besonders schnell. Bei acht Millimeter dickem Baustahl steigt die Produktivität beispielsweise um bis zu 30 % und der Vorschub um bis zu 150 %.  Damit erhöhen Betriebe ihren Durchsatz und senken die Kosten pro Teil. Außerdem erweitert die Lösung die Möglichkeiten der Laserrohrbearbeitung, da sich auch größere Wandstärken bearbeiten lassen.

Mehr Flexibilität dank erweitertem Hüllkreis

„In der heutigen Laserrohrbearbeitung stehen Flexibilität und Produktivität an erster Stelle. Anwender erwarten einerseits bei Bauteilen mit kleinen Durchmessern höchste Geschwindigkeit und Genauigkeit. Andererseits wollen sie in der Lage sein, mit der gleichen Maschine sehr große Durchmesser mit teilweise hohen Wandstärken zu bearbeiten. Die TruLaser Tube 7000 vereint diese Gegensätze, wobei wir die maximale Rohrgröße und mögliche Wandstärke gegenüber dem Vorgängermodell nochmals vergrößert haben”, sagt Trumpf Produktmanager Lucas Stix.

Der vergrößerte Hüllkreis von 290 Millimetern ermöglicht die Bearbeitung von Quadratrohren bis 203,2 x 203,2 Millimeter, Rundrohren bis 273 Millimeter Durchmesser und Rechteckrohren mit einer Seitenlänge bis zu 254 Millimeter. Auch kleine Rohre ab zwölf Millimetern Durchmesser lassen sich bearbeiten.

Intelligente Assistenzsysteme gewährleisten Teilequalität 

Zur Bewertung des Rohmaterials hat Trumpf die Funktion ScanLine um den Quality Pilot erweitert. Bei unförmigem oder qualitativ schlechtem Material erfasst ScanLine Toleranzen mit Lichtschnittsensoren und gleicht sie aus. Mit der Zusatzfunktion  Quality Pilot entscheidet die Maschine je nach Qualität des einzelnen Rohres, ob und wie oft diese Messungen nötig sind.

Die neue Funktion ObserveLine Comfort prüft nach dem Schneiden mit einem schwachen Laserpuls, ob der Butzen vollständig aus dem Rohr gefallen ist. Das erhöht die Prozesssicherheit und verringert den Aufwand für manuelle Nacharbeit. Mit ObserveLine Edge lassen sich außerdem vorgestanzte Rohre und Profile weiterverarbeiten, da die Maschine vorhandene Konturen im Rohr mit dem Laserstrahl erkennt und das Teileprogramm automatisch anpasst.

 

Digitale Services verringern ungeplante Stillstände

Mit der neuen Generation der TruLaser Tube 7000 ist der Zugang zu digitalen Services von Trumpf möglich. Der Dienst Condition Monitoring wertet Maschinendaten in Echtzeit aus und weist frühzeitig auf Verschleiß oder Abweichungen hin, um Ausfälle und Produktionsstopps zu vermeiden.

Für einen weitgehend automatisierten Betrieb verfügt die Maschine standardmäßig über das Beladegerät LoadMaster Tube. Über die Kipp-Aushub-Station kann sie zudem vollautomatisch an ein Rohrlager sowie an automatische Lösungen zum Entladen angebunden werden. Zusammen mit passender Software und Schnittstellen lässt sich die Anlage in vernetzte Produktionsumgebungen integrieren.

Für variierenden Stückzahlen und Anforderungen

Die TruLaser Tube 7000 ist in verschiedenen Be- und Entladelängen bis 12,5 Meter erhältlich. Sie ist für Betriebe ausgelegt, die kleine und große Stückzahlen wirtschaftlich fertigen und flexibel auf unterschiedliche Anforderungen reagieren müssen. Einsatzbereiche finden sich unter anderem im Maschinen- und Anlagenbau, im Fassaden- und Gebäudebau, im Fahrzeugbau sowie in der Land- und Baumaschinenbranche.

Mit ihrem erweiterten Hüllkreis bearbeitet die TruLaser Tube 7000 kleine und große Bauteile schnell und flexibel. - © Trumpf
Mit ihrem erweiterten Hüllkreis bearbeitet die TruLaser Tube 7000 kleine und große Bauteile schnell und flexibel. © Trumpf

(Quelle: Trumpf SE + Co. KG)

Schlagworte

FahrzeugbauLaserleistungLaserstrahlschneidenMaschinen- und AnlagenbauProzesssicherheitRohrbearbeitungSchneidenSmart Factory

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