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26.04.2026

Markteinführung der Absorbing-to-Absorbing-Technologie

LPKF Laser & Electronics SE zieht ein Jahr nach der Markteinführung der Absorbing-to-Absorbing-Technologie (ATA) eine positive Zwischenbilanz. Zu den ersten Anwendern zählt die Schaeffler Gruppe, die das Laserstrahl-Kunststoffschweißverfahren für die Entwicklung von E-Mobility-Komponenten einsetzt. Das ATA-Verfahren ermöglicht das Laserstrahlschweißen von zwei absorbierenden Kunststoffbauteilen. Dadurch ergeben sich neue Gestaltungsmöglichkeiten für Prototypen und die Serienproduktion.

Technologie erweitert Designfreiheiten

Die Absorbing-to-Absorbing Technologie erweitert das Laser Plastic Welding, indem sie das bisher notwendige Transparenz-Absorber-Prinzip überwindet. Konstrukteure können nun beide zu verschweißenden Kunststoffkomponenten als absorbierende Materialien ausführen, was zu mehr Designfreiheit führt. Die integrierte Thermografie-Überwachung ermöglicht dabei eine präzise Prozessüberwachung und kontinuierliche Produktoptimierung.

Schweißmaschine mit der Absorbing-to-Absorbing-Technologie - © LPKF
Schweißmaschine mit der Absorbing-to-Absorbing-Technologie © LPKF
Neue Möglichkeiten für unterschiedliche Anforderungen

Das ATA-Verfahren eignet sich sowohl für Prototyping und R&D-Anwendungen als auch für die Serienproduktion. „Die Marktresonanz auf unser ATA-Verfahren bestätigt, dass wir mit dieser Technologie eine echte Lücke im Laser Plastic Welding geschlossen haben“, erklärt Luis Huber, Produktmanager bei LPKF. „Besonders bei Consumer Electronic und in der E-Mobilität sehen wir enormes Potenzial, da die Industrie innovative Lösungen für komplexe Systeme benötigt. Darüber hinaus arbeiten derzeit bereits Konstrukteure aus dem Bereich für medizinische Produkte an ersten Projekten mit dem neuen Verfahren.“

Flexibilität und Effizienz für R&D und Serie

Schaeffler nutzt die ATA-Technologie am Standort Dortmund für die Entwicklung von Kühlsystemen in Elektrofahrzeugen. Im Vergleich zu Verfahren wie dem Infrarotschweißen bietet ATA mehrere Vorteile: Aufwendige Maskierungen oder Metallfolien sind nicht erforderlich, Designänderungen lassen sich schneller umsetzen, und der Energieeinsatz ist geringer.

„Das ATA-Verfahren hat uns Designmöglichkeiten eröffnet, die wir früher nicht hatten“, erklärt Marc Emig, Head of Prototype Manufacturing bei Schaeffler. „Unser aktuelles Produkt wäre mit den bisherigen Schweißverfahren so nicht herstellbar gewesen. Besonders bei komplexen Geometrien mit vielen kleinen Kanälen und Schweißnähten stoßen herkömmliche Verfahren an ihre Grenzen. Die integrierte Thermokamera dient uns als wichtiges Prüftool zur Analyse der Temperaturverteilung am Bauteil und ermöglicht gezielte Prozessoptimierungen.“

(Quelle: LPKF Laser & Electronics SE)

Schlagworte

AbsorbingFügen von KunststoffenKunststoffeKunststoffschweißenLaserstrahl-KunststoffschweißenLaserstrahlschweißenProzessüberwachungSchweißenThermografie

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