Anwenderbericht
© MicroStep Europa GmbH
18.10.2026

Präzisionszuschnitte auf 15 Metern Länge

Die Ruhrtaler Stahlgesellschaft mbH mit Sitz in Schwerte hat in eine XXL-Laseranlage der Smart Giant X Baureihe aus dem Hause MicroStep Europa investiert. „Wir können jetzt über eine Länge von 15 Metern sehr präzise Einzelteile schneiden – und damit neue Märkte erschließen“, sagt Peter Bierkandt, Inhaber und Geschäftsführer des Unternehmens.

Seit Jahrzehnten steht die Ruhrtaler Stahlgesellschaft für schnelle, flexible und verlässliche Stahlanarbeitung. Der Zuschnitt bildet den Kern des Unternehmens: Auf Basis kundenspezifischer Zeichnungen entstehen Bauteile in unterschiedlichsten Werkstoffen, Abmessungen und Losgrößen. Mit Autogen- und Plasmatechnik konnte der Betrieb bereits ein breites Spektrum abdecken. Doch die Anforderungen der Kunden an Genauigkeit, Konturqualität und einbaufertige Teile sind weiter gestiegen. „Der Zuschnitt ist der Kern unseres Unternehmens. Wir haben Autogenschneidanlagen, Plasmaschneidanlagen und jetzt neu auch eine Laserstrahlschneidanlage, damit wir auf unsere Kunden direkt spezifisch reagieren können“, erklärt Inhaber und Geschäftsführer Peter Bierkandt.

 

 

 

Peter Bierkandt, Inhaber und Geschäftsführer der Ruhrtaler Stahlgesellschaft mbH (links) neben seinem Sohn Ricardo Kemper und seiner Tochter Lisa Bierkandt. - © MicroStep Europa GmbH
Peter Bierkandt, Inhaber und Geschäftsführer der Ruhrtaler Stahlgesellschaft mbH (links) neben seinem Sohn Ricardo Kemper und seiner Tochter Lisa Bierkandt. © MicroStep Europa GmbH
Weniger Nacharbeit, mehr Wert für den Kunden

Die Investition in die Lasertechnologie erweitert nicht nur das Verfahrenportfolio. Sie verändert vor allem den Nutzen für die Abnehmer: Bauteile, die beim Plasma- oder Autogenzuschnitt zuvor mit Aufmaß gefertigt und anschließend gedreht oder gefräst werden mussten, können nun – abhängig von der jeweiligen Geometrie und Toleranzanforderung – deutlich näher am Fertigmaß produziert werden. Nachgelagerte Bearbeitungsschritte lassen sich reduzieren oder vollständig vermeiden. Das spart den Kunden Zeit, Bearbeitungskosten und interne Kapazitäten. „Früher haben wir Teile mit Aufmaß gefertigt, die anschließend gedreht oder gefräst werden mussten. Jetzt kann der Kunde das Teil in vielen Fällen direkt einsetzen“, beschreibt Bierkandt den entscheidenden Mehrwert.

Weniger Nacharbeit, mehr Wert für den Kunden

Die Investition in die Lasertechnologie erweitert nicht nur das Verfahrenportfolio. Sie verändert vor allem den Nutzen für die Abnehmer: Bauteile, die beim Plasma- oder Autogenzuschnitt zuvor mit Aufmaß gefertigt und anschließend gedreht oder gefräst werden mussten, können nun – abhängig von der jeweiligen Geometrie und Toleranzanforderung – deutlich näher am Fertigmaß produziert werden. Nachgelagerte Bearbeitungsschritte lassen sich reduzieren oder vollständig vermeiden. Das spart den Kunden Zeit, Bearbeitungskosten und interne Kapazitäten. „Früher haben wir Teile mit Aufmaß gefertigt, die anschließend gedreht oder gefräst werden mussten. Jetzt kann der Kunde das Teil in vielen Fällen direkt einsetzen“, beschreibt Bierkandt den entscheidenden Mehrwert.

Laseranlage für Bauteile bis 15 Meter Länge

Für Ruhrtaler kam ein klassischer Laser mit Standard-Wechseltisch nicht infrage, da er die gewünschten Bearbeitungsmöglichkeiten begrenzt hätte. Deshalb fiel die Entscheidung auf eine großformatige, kundenspezifisch ausgelegte Anlage der Smart Giant X Baureihe von MicroStep Industry powered by Accurl. Ihre Bearbeitungsfläche von rund 15.000 × 3.000 mm ermöglicht die Bearbeitung von langen Einzelteilen und großformatigen Verschachtelungen. Damit kann das Unternehmen Aufträge bedienen, die auf kompakten Standardanlagen nicht oder nur mit zusätzlichen Trenn-, Füge- und Nachbearbeitungsschritten umsetzbar wären. „Wir haben uns für diese Laseranlage entschieden, damit wir wirklich lange Bauteile fertigen und neue Märkte erschließen können. Über eine Länge von 15 Metern können wir Einzelteile schneiden“, so Bierkandt.

Die Anlage ist mit einer Steuerung MSE SmartControl ausgestattet, die MicroStep Europa gemeinsam mit dem deutschen Steuerungsspezialisten Eckelmann entwickelt hat. Eine 15-kW-Faserlaserquelle von Raycus und der Ex-Trabeam Schneidkopf von Thermacut sorgen in Kombination für einen präzisen Zuschnitt. Bei Ruhrtaler werden unter anderem Vergütungsstähle wie C45 und 42CrMo4 verarbeitet. Je nach Materialart und -güte ermöglicht die Konfiguration Schnitte bis zu rund 35 mm Materialstärke. Die großformatige Arbeitsfläche verbindet damit hohe Präzision mit der für den Stahlzuschnitt erforderlichen Leistungsreserve – vom Einzelstück bis zur bedarfsgerechten Serie.

Bewährte Partnerschaft, neue Technologie

MicroStep Europa war für die Ruhrtaler Stahlgesellschaft kein neuer Partner. Bereits seit Jahren arbeitet im Betrieb eine MicroStep-Plasmaschneidanlage. Die Erfahrungen mit dem Service und Support sowie die kurzen Reaktionswege waren deshalb ein wesentlicher Faktor bei der erneuten Investitionsentscheidung. Die neue Anlage wurde auf die Anforderungen in Schwerte zugeschnitten, installiert und gemeinsam mit den Mitarbeitern in Betrieb genommen. „Aufstellung und Montage haben wunderbar funktioniert. Unsere Mitarbeiter wurden kurzfristig geschult, und seitdem läuft alles einwandfrei“, berichtet Bierkandt. Auch die Zusammenarbeit bewertet er eindeutig: „Der Kundenservice ist super – deswegen kann ich MicroStep Europa nur weiterempfehlen.“

Die Bearbeitungsfläche von rund 15.000 × 3.000 mm ermöglicht die Bearbeitung von außergewöhnlich langen Einzelteilen und großformatigen Verschachtelungen. Damit kann das Unternehmen Aufträge bedienen, die auf kompakten Standardanlagen nicht oder nur mit zusätzlichen Trenn-, Füge- und Nachbearbeitungsschritten umsetzbar wären - © MicroStep Europa GmbH
Die Bearbeitungsfläche von rund 15.000 × 3.000 mm ermöglicht die Bearbeitung von außergewöhnlich langen Einzelteilen und großformatigen Verschachtelungen. Damit kann das Unternehmen Aufträge bedienen, die auf kompakten Standardanlagen nicht oder nur mit zusätzlichen Trenn-, Füge- und Nachbearbeitungsschritten umsetzbar wären © MicroStep Europa GmbH
Investition in die nächste Generation

Die Entscheidung fiel bewusst in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Für Peter Bierkandt ist sie Teil einer langfristigen Unternehmensstrategie: Die Ruhrtaler Stahlgesellschaft soll technologisch wettbewerbsfähig bleiben und erfolgreich an die nächste Generation übergeben werden. Mit dem Einstieg in das großformatige Laserschneiden schafft das Familienunternehmen dafür eine wichtige Grundlage – durch höhere Präzision, weniger Nacharbeit, ein erweitertes Teilespektrum und den Zugang zu neuen Märkten.

(Quelle: MicroStep Europa GmbH)

Schlagworte

AutogenschneidenLaserstrahlschneidenLasertechnologiePlasmaschneidenPräzisionSchneidenSchneidkopf

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