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Die Roboter-Schweißzelle verfügt über Hightech-Prozessvarianten von Fronius – wie zum Beispiel Cold Metal Transfer (CMT), Pulse Multi Control (PMC) und Low Spatter Control (LSC). Außerdem über ACERIOS, eine Heiß-Aktiv-Plasma-Technologie zur Oberflächenreinigung. - © Fronius International GmbH
15.12.2021

Prototypen-Zentrum von Fronius: Individuelle Lösungen für komplexe Schweißaufgaben

Prototypen-Zentrum von Fronius: Individuelle Lösungen für komplexe Schweißaufgaben

Individuelle Lösungen für herausfordernde Schweißaufgaben erarbeiten? Dabei unterstützt Fronius Unternehmen aus Industrie und Gewerbe in seinem Prototypen-Zentrum in Wels, Österreich. Egal ob es um Machbarkeitsstudien, das Schweißen von Prototypen, Vorserien oder die Lohnfertigung von Kleinserien geht: Der Kunde profitiert vom umfassenden Schweißwissen der Fronius-Experten und reduziert seinen Termindruck sowie sein Investitionsrisiko.

Unternehmen, die Trends aufgreifen oder neue Marktsegmente erschließen möchten, verlassen ihre Komfortzone. Denn sie benötigen neuartige Materialien und Bauteile und stellen sich neuen Herausforderungen in der Produktion. Die Entwicklung und der Bau von Prototypen ist dabei ein zentrales Thema. Zum Teil gehen damit hohe Investitionen, z. B. in Anlagen, Software und Personal, einher – was mitunter Unsicherheiten mit sich bringt. Um Risiko und Kosten zu reduzieren, bietet Fronius den Unternehmen die Möglichkeit, schweißrelevante Bereiche ihres Prototypenbaues dauerhaft auszulagern. Im über 900 Quadratmeter großen Fronius-Prototypen-Zentrum arbeiten Spezialisten an individualisierten Lösungen für jegliche Schweißherausforderungen.

Hohe Qualität und eine lückenlose Dokumentation

„Seit wir Anfang 2021 das Fronius-Prototypen-Zentrum in Betrieb genommen haben, konnten wir den Kunden verschiedener Branchen Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen bereitstellen“, betont Wolfgang Scherleitner, Leiter des Prototypen-Zentrums. „Wir bieten aber nicht nur prozesstechnische Unterstützung, sondern haben das Angebot auch um zahlreiche Hightech-Analysen und Simulationen erweitert. So können wir hohe Qualität und eine lückenlose Schweißdaten-Dokumentation sicherstellen.“

In der Laser-Hybrid-Zelle wird ein leistungsstarkes Metall-Schutzgas-Schweißsystem (MSG) mit moderner Lasertechnologie kombiniert. Bei einer Geschwindigkeit von bis zu 8 m/min können somit Komponenten unterschiedlicher Materialien in hoher Qualität – bei gleichzeitig geringem Verzug – verschweißt werden. - © Fronius International GmbH
In der Laser-Hybrid-Zelle wird ein leistungsstarkes Metall-Schutzgas-Schweißsystem (MSG) mit moderner Lasertechnologie kombiniert. Bei einer Geschwindigkeit von bis zu 8 m/min können somit Komponenten unterschiedlicher Materialien in hoher Qualität – bei gleichzeitig geringem Verzug – verschweißt werden. © Fronius International GmbH

Das Prototypen-Zentrum verfügt hierfür unter anderem über 3-D-Vorrichtungsbau, 3-D-Vermessung und die Möglichkeit der Offline-Programmierung inklusive Schweißprozesssimulation. Doch auch Wärme- und Verzugssimulation, Schweißnahtinspektion, Laser-Nahtsuchkamera, Heiß-Aktiv-Plasmatechnologie zur Oberflächenreinigung sowie ein Labor für metallographische Untersuchungen gehören zum Standard. Mit der zukunftsweisenden Software WeldCube – zur Dokumentation und Analyse von Schweißdaten – ermöglicht Fronius, die gesamte Bauteilgeschichte detailliert nachzuverfolgen. Überdies legen die Schweißtechnik-Spezialisten von Anfang an Wert auf rationelle, ressourcenschonende und effiziente Fertigung.

Effizientere Fertigungsmethoden

Bedeutenden Mehrwert bietet das Fronius-Prototypen-Zentrum vor allem dann, wenn es um hohe Qualitätsanforderungen und effizientere Fertigungsmethoden geht. Große Dimensionen, komplexes Design, enge Zeitpläne oder komplett neue Produkte – die besonders intelligente Schweißkonzepte erfordern – sind dabei inbegriffen und selbstverständlich. Ebenso begleiten die Schweiß-Experten beim Umstieg vom Handschweißen auf das Roboterschweißen – oder wenn neue Materialien beziehungsweise Schweißprozesse Verwendung finden.

Dies gelang bereits für Kunden aus verschiedensten Branchen, wie der Automobil- und Zuliefererindustrie, der Raumfahrttechnik, der Agrar- und Baumaschinenindustrie oder für den kommerziellen Transport. Ob Batteriewannen für die E-Mobilität, Achsen, Rahmenteile wie auch diverse Anwendungen weiterer Industriezweige: Im Prototypen-Zentrum können Teile mit bis zu 1.500 kg Gewicht und einer Dimension von 3 m x 2 m gefügt werden. All das mit einer Technologie, die bei Simulation, Prozessüberwachung und Qualitätskontrolle weltweit Standards setzt.

(Quelle: Presseinformation der Fronius International GmbH)

Schlagworte

KleinserienMachbarkeitsstudienPrototypenPrototypenbauPrototypenerstellung

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