Wirtschaft
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11.04.2024

Verfügbarkeit von Kupfer langfristig gesichert

Technische Entwicklungen optimieren Kupferabbau

Bei der Bewältigung der Herausforderungen für neue Kupferförderungen spielt auch die Technologie eine entscheidende Rolle. Die von der Kupferindustrie eingeführten Innovationen werden mittelfristig die Erfolgsquote bei der Tiefenexploration und in anderen schwierigeren Bereichen erhöhen, die Verwertungsquote in den Abbauprozessen der Minen verbessern und den Betreibern so die Förderung komplexerer Erze ermöglichen, was wiederum die Versorgung mit Kupfer dauerhaft sichert. Es gibt mehrere Kupferminenprojekte, die derzeit geprüft oder entwickelt werden, die zum künftigen Wachstum des Angebots beitragen werden. Gegenwärtig liegt die Minenproduktion weltweit bei rund 22 Millionen Tonnen Kupfer, die Minenkapazität bei 27 Millionen Tonnen.

Kreislaufwirtschaft als urbane Kupfermine

Eine wichtige „Kupferquelle“ ist neben dem Abbau von Erz (Primärkupfer) inzwischen das Recycling von Kupferwerkstoffen (Sekundärkupfer). Weltweit werden aktuell mehr als 35 Prozent des Bedarfs mit recyceltem Kupfer gedeckt, was den Bedarf an abgebautem Kupfer erheblich verringert. Recycling und der Ausbau der Kreislaufwirtschaft haben in Europa und insbesondere in Deutschland einen hohen Stellenwert für die Verfügbarkeit von Kupfer. Dies sieht man an dem hohen Niveau der Recyclingindikatoren „Recycled Content“ von 40% und „End-of-Life-Recyclingrate“ mit 80% in 2022 in Deutschland (Quelle: BGR/DERA, 2024). Ein zusätzlicher Benefit: Die Kupferproduktion aus Sekundärstoffen benötigt nur maximal 20 Prozent der Energie, die für die Gewinnung von Primärkupfer aus Erz und Konzentraten benötigt wird. Global spart man so rund 100 Millionen MWh elektrischer Energie und reduziert den Co2- Ausstoß um jährlich 40 Millionen Tonnen. Grundsätzlich kann Kupfer zudem in seinen Anwendungen ohne jeglichen Qualitätsverlust immer wieder recycelt werden.

Ein neues Factsheet des Kupferverbandes fasst die Informationen zum Thema Verfügbarkeit kurz und knapp zusammen. Es kann weiter unten sowie auf der Webseite des Verbandes unter www.kupfer.de heruntergeladen werden. Dort gibt es auch einen ausführlichen Überblick zum Thema Recycling und Kreislaufwirtschaft:

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(Quelle: Presseinformation des Kupferverbandes e.V.)

Schlagworte

AutomobilindustrieKupferKupferindustrieKupferwerkstoffeMaschinenbauWirtschaftsstandort Deutschland

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