Die Schweißaufsicht im Betrieb – Update September 2022

Praxiswissen und Arbeitshilfen für Schweißaufsichtspersonen

Software

Erscheinungsdatum: September 2022
Verlag: DVS Media/WEKA
ISBN: 978-3-8111-6331-7

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Zu einigen der oben genannten Beiträge geben wir Ihnen nachfolgend detailliertere Informationen:

Normen und Vorschriften in der Schweisstechnik

Im März 2022 hat der DVS eine aktualisierte Version des Merkblatts DVS 2921 „Widerstandsschweißen von lackisolierten Drähten“ veröffentlicht. Die Neufassung ersetzt die im November 2007 publizierte erste Ausgabe. Das Merkblatt verschafft dem Schweißpersonal und der Schweißaufsicht einen Überblick über Fügeaufgaben mit Widerstandserwärmung zum Verbinden lackisolierter Drähte untereinander oder mit Anschlussteilen ohne vorhergehendes Abisolieren. Es erläutert zudem die Verbindungsarten, deren Anwendungsbereiche und Einflussgrößen. Wir haben für Sie die wichtigsten Inhalte des Merkblatts in übersichtlicher und verständlicher Form zusammengefasst.

Die Themen des Fachbeitrags:
  • DVS-Regelwerk spiegelt Stand der Technik wider
  • Unterschied zwischen einer DVS-Richtlinie und einem DVS-Merkblatt
  • Kein Anwendungszwang: DVS-Regelwerk gilt nicht rechtsverbindlich
  • Vorteil der Anwendung: Einhaltung technischer Regeln löst Vermutungswirkung aus
  • Das steht drin: Inhalt des DVS-Merkblatts 2921 im Überblick
  • Einleitung erläutert Hintergrund
  • Geltungsbereich umfasst das Fügen/Schweißen lackisolierter Drähte durch Widerstandserwärmung
  • Im Überblick: Das sind die Grundlagen des Schweißens lackisolierter Drähte
  • Diese Vorgaben zu geeigneten Werkstoffen, Oberflächen und Abmessungen müssen beachtet werden
  • Konkrete Anforderungen an Anschlussteile
  • Diese Verfahrensarten stehen zur Verfügung
    • Widerstandsschweißen mit entsprechend ausgebildeten Anschlussteilen
    • Widerstandsschweißen mit Zusatzteil
    • Widerstandsschweißen mit impulsartig beheizter Elektrode
    • Thermokompressionsschweißen
    • Überblick über die weniger gebräuchlichen Verfahren
  • Anforderungen an geeignete Schweißmaschinen, Steuerungen und Elektroden
    • Schweißkopf
    • Schweißsteuerung
    • Elektroden
  • Das gilt für die Anwendung in der Serienfertigung (Verfahrensvergleich)
  • Überblick über alternative Fügeverfahren
    • Mechanische Fügeverfahren
    • Ultraschallschweißen
    • Laserstrahlschweißen
    • Wolfram-Inertgas-Schweißen (WIG)

Dokumentation

Die technische Zeichnung ist nach wie vor das gängigste Kommunikationsmittel in der Fertigung. Insbesondere in Zeiten von globalisierten Lieferketten und häufig wechselnden Kunden-Lieferanten-Beziehungen ist eine aussagekräftige und nachvollziehbare Zeichnung notwendige Voraussetzung für qualitativ hochwertige Fertigungsergebnisse. In der Praxis ist diese Einschätzung jedoch unterschiedlich weit verbreitet und es lassen sich zahlreiche technische Zeichnungen finden, die den Mindestanforderungen einer korrekten, normkonformen oder wenigstens eindeutigen Zeichnung nicht gerecht werden. Daher sollten schweißtechnische Zeichnungen und Unterlagen von speziell ausgebildetem Personal angefertigt und überprüft werden. Erfahren Sie anhand von Beispielen, wie bereits kleine Ungenauigkeiten oder Unachtsamkeiten weitreichende Folgen haben können.

Die Themen des Fachbeitrags im Überblick:
  • Einleitung
  • Grundlagen der Schweißnahtsymbole
  • Darstellung von Schweißnahtsymbolen: grundlegender Aufbau – zwei Systeme
  • Grundsymbole: Nahtvorbereitung und Nahtart
  • Zusatzsymbole: Form, Herstellung und weitere Bearbeitung
  • Bemaßung von Schweißnähten
  • Kehlnähte mit tiefem Einbrand
  • Weitere Hinweise
  • Zusammenfassung
  • Skriptum

Fachbuch „Die zerstörungsfreie Schweißnahtprüfung“

Wer beim Schweißen die Qualität und Sicherheit seiner Schweißgüter und -verbindungen gewährleisten will, kommt um Prozesse der zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) nicht herum. Die verschiedenen, fachlich weitreichend erprobten und für viele Anwendungen standardisierten Prüfmethoden können dabei eine Vielzahl von Problemkreise abdecken. Von großem Vorteil ist natürlich, dass bei der Anwendung der Verfahren der ZfP die Eigenschaften der Verbindung (der Schweißnaht) und natürlich auch des gesamten Bauteils im Wesentlichen nicht verändert werden. Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung angewendet zu haben, bedeutet im Regelfall, dass das Bauteil uneingeschränkt weiterverwendet werden kann, „Fehlerfreiheit“ natürlich vorausgesetzt.

Das Fachbuch befasst sich deshalb sowohl mit der Sicherung der Ausführungsqualität allgemein als auch mit den einzelnen Verfahren der zerstörungsfreien Schweißnahtprüfung im Besonderen. Dabei werden nicht nur die Verfahren selbst, sondern auch die normativen Grundlagen dafür erläutert. Außerdem zeigt Ihnen der Experte Jürgen Bialek, welche Zusammenhänge zwischen der DIN EN 1090 und den verschiedenen Verfahren der ZfP bestehen.

Das Inhaltsverzeichnis im Überblick (Auszug):
  • Zerstörungsfreie Schweißnahtprüfung
    • Korrekte Prüfverfahren anwenden
    • Weitreichende Bedeutung der ZfP
  • Sicherung der Ausführungsqualität und zerstörungsfreie Prüfung
    • Haftung für einen speziellen Prozess
    • Produktsicherheit, Produkthaftung, persönliche Haftung
    • ZfP als Bestandteil der Qualitätssicherung
    • Rechtssicher und kostenbewusst – kein Widerspruch
    • Ursachen von Schweißnahtfehlern
    • Einsatz der ZfP-Verfahren
    • Bewertung von Unregelmäßigkeiten, Fehlergrenzen
  • Verfahren der zerstörungsfreien Schweißnahtprüfung
    • Allgemeines zur Anwendung der Verfahren
    • Grundsätze der Anwendung von Normen
    • Allgemeines zur Personalqualifikation
    • Sichtprüfung (VT)
    • Eindringprüfung (PT)
    • Magnetpulverprüfung (MT) und Wirbelstromprüfung (ET)
    • Ultraschallprüfung (UT)
    • Durchstrahlungsprüfung (RT)
  • DIN EN 1090 und zerstörungsfreie Prüfungen
    • Kontext mit Anforderungen zur Qualitätssicherung
    • „Qualität“ als gesetzliche und normative Forderung
    • Planung von Kontrolle und Prüfung
    • Kontrolle und Prüfung vor und während dem Schweißen
    • Kontrolle nach dem Schweißen und Besonderheiten
    • Unregelmäßigkeiten und Toleranzen
    • Korrekturmaßnahmen
    • Dokumentationsanforderungen
  • Ausblick und Quellen
Über das Abo-Prinzip von „Schweißaufsicht im Betrieb“:

Schweißaufsicht im Betrieb ist im Grundwerk eine DVD, deren Inhalte kontinuierlich aktualisiert werden, um einen größtmöglichen Praxisnutzen zu gewährleisten. Etwa drei bis vier Ergänzungslieferungen pro Jahr liefern diese inhaltlichen Updates.

Der einmalige Kauf des Grundwerks beinhaltet alle bisher erschienenen Ergänzungen und schließt darüber hinaus ein Abonnement weiterer Update-Lieferungen für mindestens ein Jahr ein. Eine Kündigung des Abonnements ist jeweils vierteljährlich zum Quartalsende möglich.

Das Grundwerk enthält eine Demo-Version mit eingeschränkten Funktionen, die 14 Tage lang getestet werden kann.

Schlagworte

ArbeitsschutzArbeitssicherheitDIN EN 1090GesundheitsschutzNormungSchmelzschweißenSchweißaufsichtspersonenSchweißtechnikZerstörungsfreie Prüfung

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