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01.08.2021

Kupferschweißen mit Diodenlasern

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Die Leistung kann bei laufendem Prozess im Millisekundentakt feinabgestuft reguliert und dadurch optimal an alle Bauteilgeometrien angepasst werden. Durch seinen homogenen Energieeintrag erzeugt der LDMblue sehr ruhige, spritzerarme Schmelzbäder, was unabhängig von der Oberflächenstruktur porenfreie und glatte Nähte mit hervorragender elektrischer Leitfähigkeit entstehen lässt. Gebürstete Bauteile werden ebenso zuverlässig mit hoher Qualität gefügt wie Teile mit geätzten oder oxidierten Oberflächen. Durch spezielle Benetzungseffekte und die hohe Spaltüberbrückbarkeit flüssigen Kupfers sind auch Stumpf- und Ecknähte möglich. Neben klassischen Schweißungen lassen sich mit dem LDMblue zudem auch Kupferbeschichtungen per Auftragschweißen umsetzen.

Beim Tiefschweißen dickerer Kupferbauteile wurde ebenfalls eine deutliche Verbesserung erreicht. Zwar können blaue Diodenlaser diesen Prozess kaum alleine realisieren: Systeme mit ausreichender Leistungsstärke wären kaum noch wirtschaftlich zu betreiben. Laserline hat jedoch ein Hybridverfahren entwickelt, bei dem ein blauer Diodenlaser die Oberfläche aufschmilzt und ein zugeschalteter Infrarotlaser das Keyhole erzeugt.

Auf diese Weise lassen sich sowohl im Überlappschweißen als auch im Stumpfstoß außergewöhnlich ruhige Schmelzbäder ohne sichtbare Spritzer generieren, und es werden vormals unerreichte Einschweißtiefen von 2 mm und mehr erzielt. Die erzeugten Fügenähte sind auch hier sehr glatt, Verunreinigungen in nahtangrenzenden Bereichen nicht festzustellen. Mit dem LDMblue stehen dem Kupferschweißen somit in seiner gesamten Breite neue Möglichkeiten offen.

(Quelle: Laserline GmbH)

Schlagworte

ElektronikindustrieKupferLaserstrahlschweißenLasertechnologienSchweißenSchweißtechnik

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