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22.04.2026

Mitwachsendes DED-Arc-System für Forschung und Serienfertigung

Mit der arc10X ergänzt Gefertec sein Portfolio um eine kompakte DED-Arc-Plattform. DED-Arc wird oft auch als WAAM – Wire Arc Additive Manufacturing bezeichnet. Die überarbeitete Maschinenkonstruktion senkt den Investitionsaufwand für Kunden im Vergleich zu früheren Ausführungen. Die Anlage richtet sich an Forschungseinrichtungen und industrielle Anwender, die eine Lösung für die additive Fertigung metallischer Bauteile benötigen.

Die arc10X von Gefertec ist eine neue DED-Arc-Systemplattform für die additive Fertigung metallischer Bauteile. Der modulare Aufbau ermöglicht eine Anpassung von Konfiguration und Funktionsumfang an unterschiedliche Anforderungen – vom experimentellen Einsatz bis zu automatisierten Fertigungsprozessen. Zudem ist die Preisgestaltung darauf ausgelegt, den Einstieg in die DED-Arc-Technologie zu erleichtern.

Der maximale bedruckbare Bauraum der Anlage hat eine Kantenlänge von 1,2 m bei Bauteilgewichten von bis zu 750 Kilogramm. Trotz dieser Leistungsdaten bleibt sie mit rund fünf Quadratmetern Stellfläche kompakt und lässt sich in bestehende Fertigungsumgebungen integrieren.

Modulare Erweiterbarkeit für verschiedene Fertigungsumgebungen

Der modulare Aufbau erlaubt es, die Maschine gezielt anzupassen. So können beispielsweise Lösungen für die Verarbeitung reaktiver Werkstoffe wie Titan, aktive Bauteil- oder Tischkühlungen sowie Systeme zur In-Process-Geometriekontrolle integriert werden. Auch Funktionen zur automatisierten Zündfehlerkorrektur oder für weitgehend autonome Betriebsabläufe stehen zur Verfügung. Auf diese Weise entstehen die Voraussetzungen für stabile Prozesse, reproduzierbare Bauteilqualität und wirtschaftlichen Schichtbetrieb.

Prozesskontrolle ohne Cloud-Abhängigkeit

Zur Qualitätssicherung verfügt die arc10X über ein Monitoring-System, das sämtliche Prozessdaten bauteilbezogen erfasst und lokal bereitstellt. Auch Maschinenzustände, Füllstandsinformationen und die Kameraüberwachung im Installationsraum sind ohne Cloud-Anbindung zugänglich. Dadurch ist die Anlage auch für industrielle Einsatzbereiche geeignet, in denen Datensouveränität eine wichtige Rolle spielt.

Die Maschine richtet sich an Anwender, die ein offenes und materialunabhängiges System benötigen, das sich an wachsende Anforderungen anpassen lässt.

(Quelle: Gefertec GmbH)

 

 

 

Schlagworte

Additive FertigungDED-ArcFertigungsprozesseForschungMetallische BauteileProzesskontrolleTitanWAAM

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