Produkte
08.10.2020

Neue Gasgemische für das Sintern im Desktop Metal Studiosystem

Neue Gasgemische für das Sintern im Desktop Metal Studiosystem

Linde hat die Markteinführung von ADDvance Sinter250 bekannt gegeben, dem neuesten Gasgemisch des Unternehmens, das im Desktop Metal’s Bound Metal Deposition Prozess für optimale Arbeitsatmosphären in Sinteröfen sorgt.

Desktop Metal ist ein in den USA ansässiges, führendes Unternehmen im Bereich der 3D-Drucktechnologien. Das Argon/Wasserstoff-Gemisch, ADDvance Sinter250, wurde für die europäischen Kunden des Unternehmens zur Verwendung in seinem Studio System, dem weltweit
ersten bürofreundlichen 3D-Drucksystem für metallische Werkstoffe, entwickelt.

Darüber hinaus liefert Linde maßgeschneiderte Installations-Pakete, die die Implementierung des Studio-Systems vereinfachen und damit schnellere Inbetriebnahmen ermöglichen. Darüber hinaus bietet Linde Hilfestellung bei der Projektierung von Gasversorgungssystemen und mit dem LIPROTECT Service Unterstützung beim sicheren Umgang mit technischen Gasen.

Das Studio System eignet sich für den Einsatz im Büro und in kleineren Produktionsbetrieben und ermöglicht einen besseren Zugang zu 3D-Druckfunktionen als der typische Laserdrucker, insbesondere durch die Erschwinglichkeit und den relativ geringen Platzbedarf.

Beim Bound Metal Deposition Prozess sind die atmosphärischen Bedingungen des Sinterprozesses entscheidend, um ein qualitativ hochwertiges Bauteil, mit optimalen mechanisch-technologischen Eigenschaften zu generieren. Ohne die richtige Arbeitsatmosphäre können Oxidationsprozesse auftreten, die nicht nur zu Oberflächenverfärbungen führen, sondern auch die Stabilität des Teils beeinträchtigen.

„Linde ist seit langem ein Vorreiter bei der Entwicklung innovativer Gasgemische zur Optimierung von Fertigungsprozessen“, sagt Pierre Forêt, Senior Expert Additive Manufacturing. „In dieser sich schnell entwickelnden Welt der additiven Fertigung freuen wir uns, mit einem Technologiepionier wie Desktop Metal auf diesem Gebiet zusammenzuarbeiten, um ADDvance Sinter250 an deren
Kunden zu liefern“.

Das Desktop-Metall-Studio-System eignet sich besonders für kleine Werkstätten, Designbüros und größere Anwender wie Automobilhersteller, die Prototypen und Kleinserienfertigung herstellen. „Linde hat ein Standardgasangebot entwickelt, das für das Studio System optimiert wurde, und ist in der Lage, diese optimierte Lösung unseren europäischen Desktop Metal-Kunden anzubieten“, sagte
Arjun Aggarwal, VP of Business Development & Product. „Dies ermöglicht es uns, unser Portfolio zu
erweitern und einen Mehrwert für unser Unternehmen zu schaffen“.

Die maßgeschneiderte Argon/Wasserstoff-Mischung, ADDvance Sinter250, ist für die Verwendung bei Bauteilen aus hochlegierten nicht rostenden Stählen vorgesehen, jedoch kann Linde auch Argon 5.0 für die Herstellung von Teilen aus un- und niedrig legiertem Stahl und Werkzeugstählen liefern.

(Quelle: Presseinformation der Linde GmbH Gases Division)

Schlagworte

3D-DruckAdditive FertigungAdditive ManufacturingArgonGasgemischeIndustriegaseSinternWasserstoff

Verwandte Artikel

Ganz nah dran: Pulverdüse des Fraunhofer ILT zum Laserauftragschweißen in der Schutzgaszelle der ProLMD-Anlage bei KUKA in Würselen.
25.10.2020

Hybrid-additive Fertigung von Großbauteilen mit Laserauftragschweißen

Im BMBF-Förderprojekt „ProLMD“ entstanden neue Hybrid-Prozesse, die konventionelle Fertigungsverfahren mit Laserauftragschweißen und drei Robotern zu einem neuen Fertigun...

3D-Druck Additive Fertigung Additive Manufacturing Automation Digitalisierung Drahtschweißen Laserauftragschweißen Pulverschweißen Robotik
Mehr erfahren
Loctite 3D IND405 Clear Teile, die mit dem Carbon DLS Prozess gedruckt wurden.
21.10.2020

Hochleistungsfähige Lösungen in der additiven Fertigung

Henkel und Carbon kombinieren ihre Material- und Druckexpertise für hochleistungsfähige Lösungen in der additiven Fertigung. Die Erweiterung ihrer Partnerschaft zielt dar...

3D-Druck Additive Fertigung Additive Manufacturing Automobilbau Luftfahrt
Mehr erfahren
In den „AM FATIGUE LABS“ entwickelt das Fraunhofer LBF Methoden, um mittels moderner Analysetechnik die Beanspruchungen für additiv gefertigte Bauteile zu simulieren und daraus Bemessungsempfehlungen für die zuverlässige Bauteilgestaltung abzuleiten.
17.10.2020

Additive Fertigung: Neues Laboratorium simuliert Bauteil-Beanspruchungen

Um die Zuverlässigkeit additiv gefertigter Bauteile besser steuern zu können, hat das Fraunhofer LBF mit den „AM FATIGUE LABS“ ein neues Laboratorium eingerichtet, in dem...

Additive Fertigung Additive Manufacturing Bauteilgeometrie Leichtbau Simulation
Mehr erfahren
15.10.2020

Ausgezeichneter „Möglichmacher“ für den Leichtbau

Mit dem ThinKing Award wird im Oktober 2020 ein „Möglichmacher“ für den Leichtbau ausgezeichnet, eine additiv gefertigte Aufnahme- und Spann-vorrichtung für das Laserschw...

Additive Fertigung Blechverarbeitung Laserschweißen Leichtbau
Mehr erfahren
Mut zur Unschärfe: Die Quantentechnologie (hier: eine parametrische Quelle für die Erzeugung verschränkter Photonen) gibt uns laut Professor Reinhart Poprawe „eine viel bessere Chance, die Wirklichkeit der Natur auch in unseren Modellen und Zugängen so zu beschreiben, wie sie wirklich ist - nämlich mit Unschärfe“.
11.10.2020

Sternstunden in Kalifornien: 60 Jahre Lasertechnologie

Vor 60 Jahren gab es den ersten funktionstüchtigen Laser. Wie technische Sternstunden in Kalifornien bei ihm gezündet haben, berichtet Professor Reinhart Poprawe, der ehe...

3D-Druck Additive Fertigung Biophotonik Fusionslaser Laserätzen Laserschneiden Lasertechnologien Produktionstechnik Quantentechnologie Tailored Light Ultrakurzpulslaser
Mehr erfahren