Produkte
Produktivitätsturbo Folienabsorption: Optimale Schneidequalität bei maximaler Faserlaser-Geschwindigkeit. - © POLIFILM PROTECTION
12.10.2023

Neue Schutzfolien-Generation für Faserlaser steigert Produktivität

Neue Schutzfolien-Generation für den Faserlaser steigert Produktivität spürbar

Zur Blechexpo 2023 stellt POLIFILM PROTECTION eine neue Generation von Schutzfolien für den Faserlaser vor. Die prozessoptimierte Lösung trägt dank idealer Folien- und Hafteigenschaften zu deutlichen Produktivitäts- und Qualitätsverbesserungen bei. Gleichzeitig leistet sie einen Beitrag, die Umwelt- und Klimabilanz des Kunden zu verbessern.

Zwei Eigenschaften machen die neue Schutzfolien-Generation zu einem Gewinn für Anwender: Zum einen hat POLIFILM PROTECTION die neuen Schutzfolien mit Hilfe spezieller Additive perfekt auf die Wellenlänge des Faserlasers angepasst und ihr damit eine Absorptionsfähigkeit von 100 Prozent verliehen. Der Laserstrahl wird somit nicht gestreut oder reflektiert, seine Energie kann sich komplett in Schmelzwärme umwandeln. Selbst wenn der Faserlaser mit maximaler Vorschubgeschwindigkeit betrieben wird, entstehen daher stets saubere, gratfreie Schnittkanten und damit ideale Vorprodukte für die nachgelagerten Prozesse. Der Schneidvorgang wird um bis zu 20 Prozent beschleunigt, die Produktivität verbessert sich spürbar.

Zum anderen verhindert die neue Schutzfoliengeneration dank einer soften und optimal haftenden Kleberformulierung eine Blasenbildung insbesondere im besonders kritischen Moment des initialen Einstichs. Das präventive Abdampfen, mit dem Anwender einer Blasenbildung und den damit verbundenen Prozessunterbrechungen und höheren Ausschussraten vorbeugen, kann entfallen – was die Bearbeitung je nach angewendeten Verfahren und Maschinen um durchschnittlich bis zu 35 Prozent beschleunigt.

100-prozentige Qualität: Auch bei anspruchsvollen Schnittmustern bleiben die Kanten sauber und gratfrei. - © POLIFILM PROTECTION
100-prozentige Qualität: Auch bei anspruchsvollen Schnittmustern bleiben die Kanten sauber und gratfrei. © POLIFILM PROTECTION
Mehr als 100.000 Euro Einsparung im Jahr

„Unsere neuen Schutzfolien optimieren die Betriebszeiten des Faserlasers und senken so den Energieverbrauch und die Arbeitskosten je Werkstück“, erklärt Thomas Mähner, Leiter Entwicklung bei POLIFILM PROTECTION. „Mit ihnen lassen sich im Zweischichtbetrieb bei durchschnittlicher Auslastung weit über 100.000 Euro im Jahr einsparen.“ Damit nicht genug, reduzieren die Folien an anderer Stelle ebenfalls Kosten: Die Ausschussrate sinkt, Nacharbeiten entfallen. Die Laserdüse muss wesentlich seltener gereinigt werden. Und nicht zuletzt macht die Schutzfolie spätere Bearbeitungsschritte wie Kanten, Biegen oder Stanzen problemlos mit und lässt sich anschließend mit geringem Zeitaufwand leicht und ohne Rückstände entfernen.

Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen

Schließlich unterstützt die neue Schutzfolien-Generation von POLIFILM PROTECTION Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen: Da die Ausschussrate sinkt, werden keine natürlichen Ressourcen verschwendet. Und weil Energie wesentlich effizienter eingesetzt werden kann, verbessert sich letztlich der CO2-Fußabdruck des individuellen Werkstücks.

Nachhaltigkeit spielt schon seit vielen Jahren eine wichtige Rolle bei POLIFILM: Die Gruppe verfügt über langjähriges Know-how im Recycling sowie im Einsatz von Rezyklaten und gründete mit POLICYCLE erst kürzlich einen Teilkonzern, der sich des kompletten Produkt-Lebenszyklus annimmt. Von der Rücknahme von Altfolien über das Recycling bis hin zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Rezyklate. So verfügt POLIFILM über alle notwendigen Steuerungsmöglichkeiten, um Rezyklate mittelfristig sogar in besonders anspruchsvollen Folienlösungen einzusetzen.

POLIFILM PROTECION auf der Blechexpo: Halle 01, Stand 1703

(Quelle: Presseinformation der POLIFILM PROTECTION GmbH)

Schlagworte

FaserlaserLasertechnologienSchneidenSchneidtechnikSchutzfolienUmweltschutz

Verwandte Artikel

Sysbohr produziert Bohrrohre mit Längen bis 3 m im Durchmesserbereich 50 bis 600 mm. Rechts der Produktionsleiter Sebastian Reith.
12.02.2026

Neue Anforderungen durch Automatisierung

Bohrtechnik für den Spezialtiefbau und die Geothermie ist das Geschäftsfeld von Sysbohr. Der Aufbau einer eigenen Produktion im Jahr 2023 brachte Anlaufschwierigkeiten in...

Anwendungstechnik Automatisierung Bauindustrie Bohrtechnik Bohrwerkzeug Geothermie Gewindeschneiden Prozesstechnik Robotik Schneiden Stechdrehen Stechplatten
Mehr erfahren
08.02.2026

Last Call for Papers: DVS CONGRESS 2026

Der Deutsche Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. lädt Fachleute aus Industrie und Forschung sowie engagierte Nachwuchskräfte ein, Vortragsangebote für den...

Beschichtungstechnik Digitalisierung Forschung Fügetechnik Hochleistungswerkstoffe Industrie KI Kongress Schneiden Schweißen Stahlbau Tagung Trenntechnik
Mehr erfahren
07.02.2026

Neubau bündelt schweißtechnische Logistik

Die Abicor Group investiert rund 20 Millionen Euro in ein neues Logistikzentrum am Hauptsitz im mittelhessischen Alten-Buseck.

Automation Lagertechnik Logistik Prozessautomation Schneidtechnik Schweißtechnik Staplersysteme
Mehr erfahren
Mitglieder des DVS-Präsidiums: u. a. DVS-Hauptgeschäftsführer Dr.-Ing. Roland Boecking (links), Dipl.-Betriebsw. Susanne Szczesny-Oßing und Dipl.-Kfm. Jens Vogl (Bildmitte, 7. und 8. v.l.)
02.02.2026

Jens Vogl übernimmt Vorsitz des Ausschusses für Finanzen im DVS-Präsidium

Dipl.-Kfm. Jens Vogl, Geschäftsleiter Linde Gas Deutschland Nord, ist seit Januar 2026 Vorsitzender des Ausschusses für Finanzen im DVS – Deutscher Verband für Schweißen...

DVS DVS-Präsidium Fügetechnik Schneiden Schweißen
Mehr erfahren
02.02.2026

Komplette Blechbearbeitung in einer Einrichtung

Die neue Voortman V210 erweitert die V353 um Bohren, Gewindeschneiden und Fräsen und ermöglicht damit eine vollständige Bearbeitung des Blechs.

Automatisierung Blech Blechbearbeitung Bohren Faserlaser Fertigung Fräsen Gewindeschneiden Laserstrahlschneiden Schneiden Serienfertigung
Mehr erfahren