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06.08.2026

Z12 Steel Control: Frässtift für kontrollierte Stahlbearbeitung und längere Standzeit

Der Frässtift Z12 Steel Control von Lukas-Erzett ist für die manuelle Bearbeitung von Stahl ausgelegt. Eine spezielle Zahngeometrie und ein hoher Drallwinkel sollen einen gleichmäßigen Materialabtrag, geringe Vibrationen und eine kontrollierte Werkzeugführung ermöglichen. Nach Herstellerangaben erreicht der Frässtift eine bis zu 20 Prozent höhere Abtragsleistung als Standard-Frässtifte.

Stahl tritt in der Metallbearbeitung in unterschiedlichen Legierungen und Bauteilgeometrien auf. Hohe Schnittkräfte stellen dabei besondere Anforderungen an die eingesetzten Werkzeuge. Neben der Abtragsleistung sind bei manuell geführten Frässtiften insbesondere ein kontrollierbares Laufverhalten und reproduzierbare Bearbeitungsergebnisse relevant.

Zahngeometrie unterstützt kontrollierten Materialabtrag

Beim Z12 Steel Control kombiniert Lukas-Erzett eine speziell entwickelte Zahngeometrie mit einem hohen Drallwinkel. Dadurch sollen die beim Zerspanen auftretenden Schnittkräfte verteilt und die Späne kontrolliert abgeführt werden. Der Frässtift ist sowohl für gröbere Zerspanungsarbeiten als auch für Nachbearbeitungsschritte vorgesehen.

Nach Angaben des Herstellers liegt die Abtragsleistung bis zu 20 Prozent über der von Standard-Frässtiften. Gleichzeitig soll sich das Werkzeug kontrolliert führen lassen. Dies kann insbesondere bei manuellen Bearbeitungsprozessen dazu beitragen, Korrekturen während der Bearbeitung zu reduzieren.

Geringere Vibrationen bei der manuellen Stahlbearbeitung

Das Laufverhalten eines Frässtifts beeinflusst sowohl die Werkzeugführung als auch das Bearbeitungsergebnis. Vibrationen können die Handhabung erschweren und sich auf die erzeugte Oberfläche auswirken. Der Z12 Steel Control ist daher auf eine geringe Vibrationsentwicklung ausgelegt.

Durch die Laufruhe soll der Materialabtrag gleichmäßiger erfolgen und das Risiko von Riefen oder unerwünschten Bearbeitungsspuren reduziert werden. Zugleich kann eine geringere Vibrationsbelastung das manuelle Arbeiten insbesondere bei längeren Bearbeitungszyklen erleichtern.

Geringe Wärmeentwicklung reduziert Werkzeugverschleiß

Bei der Stahlbearbeitung entsteht durch Reibung und Schnittkräfte Wärme, die Werkzeug und Werkstück thermisch belastet. Die Auslegung des Z12 Steel Control zielt nach Herstellerangaben auf eine geringe Wärmeentwicklung während des Einsatzes.

Eine geringere thermische Belastung kann den Verschleiß des Frässtifts reduzieren und damit die Standzeit verlängern. Dadurch können sich die Zahl der Werkzeugwechsel und die damit verbundenen Unterbrechungen im Bearbeitungsprozess verringern.

(Quelle: Lukas-Erzett)

 
 
 

Schlagworte

BauteilgeometrieLegierungenMetallbearbeitungNachbearbeitungStahlStahlbearbeitungTIGWerkzeugZerspanenZerspanung

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