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01.08.2024

77. IIW Annual Assembly & International Conference

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77. IIW ANNUAL ASSEMBLY & INTERNATIONAL CONFERENCE ÜBER SCHWEISSEN UND FÜGEN

Der 77. IIW-Jahresversammlung und Internationale Konferenz fand dieses Jahr in Griechenland im „Rhodos Palace Hotel und Kongresszentrum“ auf Rhodos statt. Die Veranstaltung brachte Experten aus aller Welt zusammen, um die neuesten Entwicklungen und Innovationen in der Schweißtechnik zu diskutieren. Renommierte Redner aus Industrie und Forschung präsentierten ihre Erkenntnisse und diskutierten zukünftige Trends in diesem Bereich. Fast 1.100 Teilnehmer aus 51 Ländern hatten zudem die Möglichkeit, an Workshops und Netzwerkveranstaltungen teilzunehmen, um ihr Wissen zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen. Insgesamt war die 77. IIW-Jahresversammlung und Internationale Konferenz ein großer Erfolg und trug dazu bei, die Schweißtechnik weltweit voranzubringen.

Das Griechische Schweißinstitut organisierte und veranstaltete dieses einzigartige Ereignis zum ersten Mal und umfasste dabei Bereiche wie Industrie und Technologie, akademische Forschung, Aus- und Weiterbildungsaktivitäten sowie Qualifikation und Zertifizierung. Das Zypriotische Schweißinstitut war als Mitorganisator beteiligt.

Dr. Roland Boecking, Martin Lehmann, Marvin Keinert und Philipp Loermann nahmen an der Veranstaltung auf der griechischen Insel teil, um den DVS – Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V., einen der wichtigsten Partner dieser globalen Gemeinschaft, zu vertreten.

Bei der IIW-Generalversammlung wurde Dipl.-Ing. Martin Lehmann in das Board des IAB – International Authorization Board gewählt. Er leitet die Abteilung „Bildung und Zertifizierung" beim DVS sowie die Zertifizierungsstelle für Personal, DVS-PersZert. Außerdem unterstützt er seit Jahren die institutionenübergreifende Zusammenarbeit auf nationaler und europäischer Ebene für die berufliche Bildung in der Fügetechnik. Das IAB – International Authorization Board überwacht und verwaltet die Ausbildungsaktivitäten innerhalb des IIW-Systems und berichtet direkt an den Vorstand des IIW.

Der Verband ist stolz darauf, seine jungen Talente, die „DVS Young Professionals“, im Rahmen von Veranstaltungen des International Institute of Welding (IIW) zu unterstützen. - © DVS e. V.
Der Verband ist stolz darauf, seine jungen Talente, die „DVS Young Professionals“, im Rahmen von Veranstaltungen des International Institute of Welding (IIW) zu unterstützen. © DVS e. V.

Ein Hauptanliegen des DVS ist die Förderung junger Akademiker im Bereich der Fügetechnik. Der Verband ist stolz darauf, seine jungen Talente, die „DVS Young Professionals“, im Rahmen von Veranstaltungen des International Institute of Welding (IIW) zu unterstützen. In diesem Jahr hat der DVS 30 DVS-IIW Young Professionals gefördert und damit einen wertvollen Beitrag zur Förderung junger Talente und zur Weiterentwicklung der Forschung geleistet. Rund 1.100 Fachleute nahmen an der diesjährigen IIW-Tagung teil, darunter 350 Studenten und junge Fachkräfte, von denen 50 aus Deutschland kamen. Jeder DVS-IIW Young Professiona" verpflichtet sich, in einer der vielen technischen Arbeitsgruppen einen eigenen Vortrag vor internationalem Publikum zu halten. Das diesjährige Treffen in Rhodos bot den perfekten Rahmen für einen bedeutungsvollen Austausch und professionelles Networking rund um das Thema Schweißen.

In diesem Jahr wurde der Henry-Granjon-Preis des IIW in der Kategorie C: Design und strukturelle Integrität an den deutschen Teilnehmer Aravindh Nammalvar Raja Rajan verliehen. - © DVS e. V.
In diesem Jahr wurde der Henry-Granjon-Preis des IIW in der Kategorie C: Design und strukturelle Integrität an den deutschen Teilnehmer Aravindh Nammalvar Raja Rajan verliehen. © DVS e. V.
In diesem Jahr wurde der Henry-Granjon-Preis des IIW in der Kategorie C: Design und strukturelle Integrität an den deutschen Teilnehmer Aravindh Nammalvar Raja Rajan verliehen. Seit 2021 arbeitet Aravindh Rajan an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen in der Lehr- und Forschungsgruppe für Werkstofftechnik und Fügetechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ghazal Moeini als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Als kooperativer Doktorand zwischen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Westfälischen Hochschule entwickelte er ein mikromechanisches Simulationsmodell zur Vorhersage des Ermüdungsverhaltens von reibungsrührgeschweißten Hybridverbindungen aus AlSi10Mg, die durch additive Fertigung und Gießen hergestellt wurden. Die Dissertation wurde inzwischen an der RUB eingereicht, und die Verteidigung dieser wissenschaftlichen Arbeit ist für September 2024 geplant. Der Henry-Granjon-Preis wird vom Französischen Institut für Schweißtechnik gesponsert.
 
(Quelle: Pressemeldung des DVS – Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V.)

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Additive FertigungAwardDVSDVS-PersZertFertigungForschungFügenIIWSchweißenSchweißtechnikWerkstofftechnikYoung ProfessionalsZertifizierung

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