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11.09.2025

Statement zu DIHK-Studie über Netzausbau

Die aktuelle Ausgestaltung der Energiewende wird mehr und mehr zur Belastung für die Wirtschaft. Kosten und Bürokratie steigen, Investitionen gehen zurück, Unternehmen verlagern ihre Produktion ins Ausland. Doch wie viel kostet die Energiewende wirklich? Dazu hat die Deutsche Industrie- und Handelskammer heute Zahlen vorgelegt.

Adrian Willig, Direktor des Verein Deutscher Ingenieure (VDI) sagt dazu:

„Die Zahl von 1,2 Billionen Euro für den Netzausbau zeigt, wie groß die Herausforderung in diesem entscheidenden Bereich der Energiewende ist und dass wir jetzt handeln müssen. Die bisherigen Planungen müssen auch hinsichtlich der Kosteneffizienz noch einmal gründlich überprüft werden. Ohne Korrekturen ist die Energiewende ansonsten gefährdet, schon allein, weil durch die Kosten die Skepsis bei Unternehmen ebenso wie Bürgerinnen und Bürger wächst. Entscheidend ist, dass Netze, Erzeugung und Speicher synchron wachsen.

Am Ende entscheiden die Stromkosten auch über die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands: Die Entwicklung der Stromkosten – von Netzentgelten bis zu Betriebskosten – muss im Zentrum stehen, wenn Deutschland als Industriestandort bestehen will.“

Adrian Willig ist VDI-Direktor - © VDI
Adrian Willig ist VDI-Direktor © VDI

(Quelle: VDI e. V.)

Schlagworte

EnergieEnergiewendeNetzausbauStromStromversorgungWirtschaft

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